LHStv. Sobotka zur Arbeitsmarktpolitik

"Müssen positives Bild von Arbeit zeichnen"

St. Pölten (OTS/NLK) - Im Rahmen einer Pressekonferenz informierte Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka heute, Donnerstag, 23. Mai, in St. Pölten zum Thema "Arbeitsmarktpolitik -Herausforderungen und Chancen".

"Arbeit ist nicht nur zum Geldverdienen da, sondern sie ist sinnstiftend und soll im Zusammenhang mit der Selbstbestätigung eine wichtige Unterstützung sein", meinte Sobotka einleitend und ging dann auf konkrete Anliegen und Schwerpunkte ein. So gelte es einerseits, die Menschen möglichst lange am Arbeitsmarkt zu halten. "Wir müssen ein positives Bild der Arbeit zeichnen, Leistung muss positiv besetzt sein. Dazu muss der Arbeitsplatz aber dem Menschen auch das entsprechende Gefühl geben - das Arbeitsfeld muss den Menschen gesund halten, es geht um den 'gesunden Arbeitsplatz' und damit um die Beschaffenheit des Arbeitsplatzes. Man muss sich fragen, was ist zu tun, damit der Arbeitsplatz dem Menschen Freude bereitet", so der Landeshauptmann-Stellvertreter dazu. In diesem Zusammenhang, so Sobotka weiter, sei für den Arbeitnehmer und die Arbeitnehmerin anstelle von starren Regeln in besonderen Situationen auch eine Flexibilisierung vonnöten. Außerdem sei eine gerechte Entlohnung gefordert. Lebenslanges Lernen müsse zudem als Grundregel und Zielhaltung gelten, die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber hätten dafür die Grundlagen zu schaffen, es sei eine enge Kooperation mit der Wirtschaft geboten. "Wir brauchen Arbeitsplätze für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bzw. altersgerechte Aufgabenfelder und à la longue eine andere Lohntangente sowie eine Flexibilisierungsberatung für Unternehmerinnen und Unternehmer", so Sobotka.

Andererseits gehe es auch um die Jugendbeschäftigung. "Österreich bietet Enormes in Bezug auf die Ausbildung, aber wir brauchen alle Jugendlichen im Berufsfeld. Das Ziel ist es, einen ungebrochenen Lebenslauf von der Ausbildung in die Arbeit zu ermöglichen, nach der Ausbildung muss ein guter bzw. bruchloser Übergang in die Arbeitswelt stattfinden", so der Landeshauptmann-Stellvertreter. Man habe in diesem Zusammenhang die "Sozialpädiatrische Versorgungsplanung" geschaffen, bei diesem Projekt gehe es darum, sich vorab und präventiv um die Kinder zu kümmern, um deren etwaige Probleme am späteren Arbeitsmarkt zu minimieren. Als weitere in diesem Zusammenhang existierende Initiativen und Aktionen nannte Sobotka etwa "start up" oder auch die Lehrwerkstätten.

Zum dritten gelte es auch, jenen beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu helfen, die gleichsam unverschuldet von Arbeitslosigkeit betroffen seien, so Sobotka.

Nähere Informationen: Büro LHStv. Sobotka, Mag. (FH) Eberhard Blumenthal, Telefon 02742/9005-12221, e-mail eberhard.blumenthal@noel.gv.at.

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