Marek: Deutsch vor Schule garantiert gleiche Chancen für alle Kinder

Kinder sind Zukunft Österreichs – Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz setzt wichtige Schritte für Kinder mit sprachlichen Defiziten

Wien, 23. Mai 2013 (ÖVP-PK) "Kinder sind die Zukunft Österreichs. Deshalb müssen wir sicherstellen, dass die Kinder nicht von sprachlichen Hürden in ihrer Bildung gehemmt werden. Mit der Einigung zu Deutsch vor Schuleintritt wird sichergestellt, dass alle Kinder bei Schulbeginn die gleichen Sprachkenntnisse und damit mehr vom Unterricht haben", sagt ÖVP-Bildungssprecherin Christine Marek angesichts der heute von Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz mit dem Bildungsministerium präsentierten Einigung zum Thema Deutsch vor der Schule. "Mit diesem Schritt geben wir allen Kindern in Österreich die gleichen Chancen auf gute Bildung", so Marek. Derzeit liegt Österreich im OECD-Vergleich an vorletzter Stelle, was den Unterschied zwischen Kindern deutscher und nicht deutscher Muttersprache betrifft. "Im Schnitt liegen beim Lesen zwei Schulstufen zwischen den gleichaltrigen Kindern. Beim Rechnen sind es sogar drei. Das darf es in Österreich einfach nicht mehr geben. Und mit den von Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz gesetzten Punkten wird es das auch nicht mehr!" ****

Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz hat drei Hauptmaßnahmen verhandelt: Deutsch wird zum Kriterium für die Schulreife, intensive Deutsch-Förderung für Quereinsteiger und der Start von Modellregionen, in denen verschiedene Sprachfördersysteme erprobt werden. "Somit wird sichergestellt, dass jedes Kind, das in die Schule kommt, Deutsch sprechen kann. Und das gilt ab sofort für alle Schulen in Österreich. Gleichzeitig werden in den Modellregionen verschiedene Systeme der Sprachförderung unter wissenschaftlicher Begleitung getestet. Diese Ergebnisse werden
dann die Grundlage für eine allfällige Gesetzesänderung in der nächsten Legislaturperiode", unterstreicht die ÖVP-Bildungssprecherin abschließend.

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