Leichtfried/Kadenbach: Atomkraftwerke dürfen nicht subventioniert werden

Klare Haltung von Bundeskanzler Faymann zu begrüßen

Wien (OTS/SK) - Die SPÖ-EU-Abgeordneten Jörg Leichtfried und Karin Kadenbach begrüßen die konsequente Haltung, die Bundeskanzler Werner Faymann beim gestrigen Gipfel in der Frage der Atomstromförderung an den Tag gelegt hat. "Atomkraftwerke dürfen keinesfalls subventioniert werden. Und schon gar nicht mit dem Argument, dass Atomstrom CO2-neutral sei, das ist Greenwashing. Denn wenn etwas passiert, dann hat dies verheerende Auswirkungen auf die Menschen und auf die Umwelt", so der Delegationsleiter Jörg Leichtfried am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Karin Kadenbach, Mitglied im Umweltausschuss des EU-Parlaments, ergänzt: "Man müsste glauben, dass auch die EU-Mitgliedstaaten aus dem Unglück von Fukushima gelernt haben. Anscheinend wollen aber einige um jeden Preis an den AKW festhalten. Klar muss aber sein, dass kein Cent an Steuergeldern in die Produktion von Atomstrom fließen darf. " Förderungen sollten nur dann ausbezahlt werden, wenn sie dazu dienen, den Ausstieg aus der Kernenergie zu forcieren. Darüber hinaus müsse auch noch stärker in Forschung und Entwicklung investiert werden, um den Ausbau alternativer Energiequellen voranzutreiben. "Das ist nicht nur wichtig für den Klimaschutz, sondern auch für die Wirtschaft, denn dadurch können abertausende Arbeitsplätze in Europa geschaffen werden", so Leichtfried und Kadenbach abschließend. (Schluss) ps/eg

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