"Stars unter Palmen": ORF-Cannes-Bilanz am 26. Mai, danach Premiere des "dok.film: Die Brüder Warner"

Ab 23.00 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Wer hat heuer in Cannes die Goldene Palme gewonnen? Diese Frage beantwortet - ganz brandaktuell zum Festivalabschluss -die Sendung "Stars unter Palmen - Die Preisverleihung der 66. Filmfestspiele von Cannes" am Sonntag, dem 26. Mai 2013, um 23.00 Uhr in ORF 2. Die Sondersendung der ORF-TV-Kultur, gestaltet von ORF-Filmexperte Christian Konrad und Martina Renyi, zieht Bilanz und stellt nicht nur die Sieger vor, sondern berichtet auch über die spannendsten Filme, zeigt die interessantesten Künstlerinterviews und die stärksten Momente des diesjährigen Filmfestivals an der Cote d'Azur. Anschließend lädt ORF 2 um 23.20 Uhr zur "dok.film"-Premiere von "Die Brüder Warner" über den Aufstieg und Fall einer Hollywood-Dynastie, inszeniert von Henry Warners Enkeltochter Cass Warner Sperling. Die Regisseurin erzählt mit der schicksalshaften Geschichte der eigenen Familie auch eine Geschichte über den Ursprung der Traumfabrik Hollywood.

Auch die 3sat-"Kulturzeit extra: Cannes Filmfestival 2013" berichtet am Montag, dem 27. Mai, um 23.10 Uhr über Höhepunkte und Preisträger, über große Filme, interessante Regisseure, über Stars und künstlerische Entdeckungen.

Stars unter Palmen - Die Preisverleihung der 66. Filmfestspiele von Cannes

20 Filme rittern dieses Jahr im Wettbewerb um die Goldene Palme. Darunter auch Werke von Regiegrößen wie Roman Polanski, Francois Ozon, Valeria Bruni-Tedeschi, Steven Soderbergh, Jim Jarmusch oder den Coen-Brüdern. Wer gewinnt, entscheidet eine hochkarätige Jury unter dem Vorsitz von Oscar-Preisträger Steven Spielberg, der dieses Jahr Oscar-Preisträger Christoph Waltz angehört. Und auch sonst setzt Österreich ein Zeichen in Sachen Film. Zwei Werke mit österreichischer Beteiligung werden in Cannes gezeigt: Claude Lanzmanns "Der Letzte der Ungerechten" läuft im Wettbewerb "außer Konkurrenz", und Rebecca Zlotowskis "Grand Central" ist in der Reihe "Un Certain Regard" zu sehen.

dok.film: Die Brüder Warner

Eine Familiensaga wie in einem Roman aus dem 19. Jahrhundert: Der Dokumentarfilm "Die Brüder Warner" erzählt vom Schicksal einer Dynastie, die die Filmwelt mehr als ein halbes Jahrhundert lang nachhaltig geprägt hat. Regisseurin Cass Warner Sperling erzählt mit der Geschichte der eigenen Familie auch eine Geschichte über den Ursprung der Traumfabrik Hollywood. Als Enkeltochter von Harry Warner hatte sie unmittelbaren Zugang zu allen Dokumenten. Ihr Film stellt den Höhepunkt und Abschluss einer 30 Jahre dauernden Recherche in der Geschichte der eigenen Familie dar, bei der die Regisseurin gleichzeitig Archivarin und Aufdeckerin in einer Person sein musste. Denn so geschwätzig die Hollywood-Society sonst auch sein mag:
Manches dunkle Familiengeheimnis wurde jahrzehntelang gut gehütet.

Im Oktober 1889 emigriert der achtjährige Hirsch Moses Wonskolaser gemeinsam mit seiner Mutter und mit seinen drei Brüdern aus einem polnischen Dorf nach Baltimore in die USA. 20 Jahre später beginnt er als Harry Warner mit seinem Studio Warner Bros. Filmgeschichte zu schreiben. Und er filmt auch selbst - vor allem die eigene Familie. Ob erbitterte Familienfehden, Feste oder Geschäftsabschlüsse: Die Warners halten (fast) alles auf Film fest. Das so entstandene und zum Glück noch erhaltene, reichhaltige private Familienarchiv ermöglichte eine fast lückenlose filmische Erzählung vom Aufstieg und Fall des Familienclans.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0005