FP-Haslinger ad Sima: Wenn aus Fässern Öl austritt, sind es Ölfässer

Schräge Stadtregierung stellt an sich selbst einen Tätigkeitsantrag

Wien (OTS/fpd) - Nachdem die FPÖ gestern im Gemeinderat einen Beschlussantrag einbrachte, in dem SPÖ-Umweltstadträtin Sima aufgefordert wurde, sie möge für eine ordnungsgemäße Bergung und Entsorgung der Ölfässer in der Alten Donau sorgen, sah sich die bislang untätige Stadtregierung gezwungen, ebenfalls einen solchen Antrag einzubringen, berichtet Wiens FPÖ-Gemeinderat, LAbg. Gerhard Haslinger. Peinlich und bezeichnend für die rot-grünen Chaoten, dass Ölfässer plötzlich zu "Blechfässern" werden und statt der zuständigen Stadtregierung die DHK (Donauhochwasserschutz-Konkurrenz), deren Teil die Stadt Wien ist, in die Pflicht genommen wird. Das ist ein klares Schuldeingeständnis, welches leider viel zu spät kommt.

Denn der wahre Skandal besteht darin, dass SPÖ-Umweltstadträtin seit Jahren von der Gefährlichkeit der Ölfässer wissen musste und trotzdem untätig blieb. Sich dann per Antrag selbst einen Arbeitsauftrag zu erteilen, kann auch nur einer Versagertruppe einfallen. Verräterisch war auch der Umstand, dass sich die grünen "Umweltaposteln" nicht zu Wort gemeldet haben. Der Großteil war bei der Verhandlung gar nicht anwesend, so Haslinger.

Wenn die SPÖ gestern von einem Entsorgungsplan sprach, der seit Jahren bereits gezielt die Alte Donau von Ölfässern befreien würde, so richtet sich auch diese Aussage von selbst. Denn wenn an einem Tag 100 Fässer von Freiwilligen geborgen werden können, wie viele Fässer müssen dann am Grund der Alten Donau liegen, wenn tatsächlich bereits seit Jahren professionell an der Entsorgung gearbeitet wird, fragt Haslinger abschließend. (Schluss) hn

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