Tamandl ortet Dissonanzen zwischen Bundeskanzler Faymann und roter Gewerkschaft

ÖVP-Abgeordnete: Bundeskanzler distanziert sich von ÖGB-Forderung und ist gegen Wiedereinführung der Erbschafts- und Schenkungssteuer ab 150.000 Euro

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Schwere Dissonanzen ortet die ÖVP-Abgeordnete und Fraktionsvorsitzende der christlichen Gewerkschafter in der Wiener Arbeiterkammer, Gabriele Tamandl, nach der heutigen Fragestunde an Bundeskanzler Faymann. "Der Bundeskanzler hat sich in der Fragestunde eindeutig vom Modell der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter im ÖGB distanziert, die eine Einführung der Erbschafts- und Schenkungssteuer bereits ab 150.000 Euro anstrebt", berichtete Tamandl im Anschluss an die Fragestunde. "Sollte hier vielleicht ein Konflikt beim baldigen ÖGB-Kongress vorprogrammiert sein?!"

Tamandl hatte in der Fragestunde den Bundeskanzler nach seiner Beurteilung des geplanten Antrages der FSG an den ÖGB-Kongress angesprochen und gleichzeitig gefragt, "wie er es sieht, dass Menschen sich durch eigene Leistung Eigentum und Wohlstand schaffen und dies an ihre Kinder weitergeben wollen." Durch die Antwort Faymanns sei klar geworden, dass der Kanzler im Interesse einer Stärkung des Mittelstandes nicht das Modell vertritt, für das sich die FSG beim ÖGB-Kongress einsetzt, sondern ein eigenes Modell bevorzugt, das bei etwa einer Million Euro ansetzt.

"Vielleicht sollte sich SPÖ-Bundeskanzler Faymann zuerst mit seinen roten Gewerkschaftern einigen, bevor er Dissonanzen öffentlich macht. Aber wenn es zum Wohle des Mittelstandes ist, soll es uns auch recht sein", sagte Tamandl und bekräftigte abschließend einmal mehr ihre "klare Ablehnung einer Erbschafts- und Schenkungssteuer sowie einer Substanzbesteuerung auf Vermögen!"
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