Podgorschek: Off Shore Geschäfte von RBI Chef Stepic dringend aufklärungswürdig

Agiert Stepic genauso steuerschonend wie Raiffeisen selbst?

Wien (OTS) - "Die jetzt aufgedeckten Off Shore Investmentaktivitäten von RBI Chef Herbert Stepic sind auf jeden Fall dringend aufzuklären. Vor allem die Frage, ob alle Einnahmen aus diesen Geschäften entsprechend versteuert wurden, ist dabei aufzuklären", erklärt der freiheitliche Finanzsprecher NR Abgeordneter Elmar Podgorschek unter Hinweis auf die Verstrickungen von Herbert Stepic, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank International, in Offshoregeschäfte in den Britischen Jungferninseln und Hongkong. Neben der Versteuerung der Einnahmen sei dabei zu hinterfragen, warum Stepic versucht hatte, diese Geschäfte geheim zu halten und ob dabei alle Vorschriften eingehalten wurden. "Es erscheint in einem sehr seltsamen Licht, wenn ein österreichischer Bankchef sein Geld so unter so mysteriösen Bedingungen in den bekannten Steueroasen investiert", so Podgorschek.

Möglicherweise agiere Stepic dabei so "steuerschonend" wie die von ihm geleitete Bank. Trotz Rekordgewinnen seien die Steuerleistungen der Raiffeisenzentralbank als Mutter der RBI mit kolportierten 2,3 Prozent extrem niedrig. Außerdem habe sich die RZB nicht gescheut, die Bankenhilfe des Staates in Anspruch zu nehmen, so Podgorschek anschließend.

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