Grünes Licht für neuen KV - JournalistInnen stimmen mit großer Mehrheit zu

Neue faire und verlässliche Arbeitsbedingungen ab 1. Juli

Wien (OTS/ÖGB) - "Die Urabstimmung unter unseren Mitgliedern über den Entwurf für einen neuen Kollektivvertrag für die JournalistInnen ist in der Nacht auf heute zu Ende gegangen, das Ergebnis sonnenklar: Die JournalistInnen haben dem Modell, auf das wir uns nach jahrelangen Verhandlungen mit dem VÖZ geeinigt haben, mit großer Mehrheit zugestimmt", berichtet der Vorsitzende der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp, Franz C. Bauer.+++

Er bedanke sich bei den Mitgliedern für die rege Teilnahme und solidarische Zustimmung, die durchaus in ihrem eigenen Interesse sei, wiederholt Bauer die Eckpunkte des KV neu: "Für JournalistInnen in ausgegliederten Bereichen, in Online-Redaktionen und für freie DienstnehmerInnen bringt der neue Kollektivertrag die Chance, ihren Beruf zukünftig unter fairen Bedingungen ausüben zu können, weil es erstmals auch für sie wichtige arbeits- und sozialrechtliche Rahmenbedingungen gibt. Natürlich bedeutet der Kollektivvertrag neu auch für KollegInnen, die dem alten KV unterliegen, die Sicherung kollektivvertraglicher Bestimmungen."

Für den Preis des "15. Gehalts", auf das JornalistInnen mit dem KV neu verzichten, werde es auch in Zukunft einen Kollektivvertrag geben, der faire Bedingungen für die gesamte Branche garantiere, erklärt Bauer: "Anders als bei der Reform 1999, bei der die Unternehmer Kollektivvertragsflucht durch Neugründungen und Ausgliederungen betrieben haben, wird diesmal eine jährlich zu adaptierende und im Internet veröffentlichte Betriebsliste sichern, dass der neue KV tatsächlich eingehalten wird. Noch einmal: Der Kollektivvertrag sichert faire und verlässliche Arbeitsbedingungen für uns alle."

Der neue Kollektivvertrag für JournalistInnen tritt mit 1. Juli 2013 in Kraft.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Franz C. Bauer
Vorsitzender der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp
Tel: 0664 937 6811

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