SPÖ OÖ: Maske fällt bei Team Stronach

Landesparteivorsitzender Ackerl: "Gewerkschaften haben dieses Land groß gemacht und sind Teil unseres Wohlstandes!"

Linz (OTS/SPÖ OÖ) - Robert Lugar, Team Stronach Klubobmann, hat sich und seine Parteifreunde heute als Feinde der arbeitenden Menschen demaskiert und sich klar auf die Seite der Konzernherren geschlagen, die gerne uneingeschränkt bestimmen würden, was in unserem Land geschieht. "Lugar dürfte sich Anleihen bei Großbritanniens Eiserner Lady genommen haben und versucht jetzt einen Austro-Thatcherismus zu etablieren. Doch damit stellt er sich gegen den sozialen Frieden in unserem Land", so LH.-Stv. Josef Ackerl

Die Sozialpartnerschaft ist ein einzigartiges Modell in ganz Europa. Am Verhandlungstisch und nicht auf der Straße wird in unserem Land eine Vielzahl von Kompromissen zwischen ArbeitnhemerInnen und ArbeitgeberInnen ausgehandelt. Der Sozialpartnerschaft gehört übrigens auch die Wirtschaftskammer an. Gemeinsam haben die Sozialpartner dieses Land groß gemacht. Dass Lugar nun die Gewerkschaften beschimpft, weil sie etwa der Sonntagsöffnung nicht zustimmen wollen, ist entlarvend für die Geisteshaltung des Stronach-Jüngers: "Die Gier geht um im Stronach-Team. Sie ist der Wert, dem alles untergeordnet und notfalls auch geopfert wird. Stronach und seinen Leuten geht es nicht darum, etwas für unser Land oder uns Menschen hier zu verbessern, sie wollen nur, dass die Konzerne tun und lassen können, was sie wollen. Dazu gehört auch den unliebsamen geschlossenen Sonntag abzuschaffen. Doch damit raubt man vielen Familien das letzte bisschen Zeit füreinander und Menschen, die keine Familie haben, die Zeit sich an einem einzigen Tag in der Woche zu erholen und zu regenerieren. Lugar hat keine Achtung vor der Gemeinschaft, sonst würde er so etwas wohl kaum fordern", ist Ackerl empört.

Neu ist dieses Gedankengut nicht: "Schon unter Maggi Thatcher wurden Parolen gegen die Gewerkschaft groß. Und was haben die Engländerinnen und Engländer heute davon? Das Land und die Menschen sind ohne Gewerkschaften viel ärmer geworden. Für unsere Heimat wünsche ich mir etwas anderes", so Ackerl.

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