Neugebauer muss sich bewegen

Friss Vogel oder stirb!

Wien (OTS) - Jürgen Rainer, Vorsitzender der BMHS-Gewerkschaft, weist die Kritik der Unterrichtsministerin am GÖD-Vorsitzenden Fritz Neugebauer zurück und kritisiert seinerseits die Verhandlungsführung der Ministerinnen Heinisch-Hosek und Schmied. "Wir stehen erst am Beginn der Verhandlungen", so Rainer, denn die BMHS - Gewerkschaft wurde vor einer Woche erstmals zu einer Verhandlungsrunde eingeladen. Zuvor wurden mit uns nur Gespräche auf Beamtenebene geführt, wobei den Beamten der Dienstgeberseite kein Verhandlungsmandat zugestanden wurde.

Wenn BM Schmied meint, es brauche eine "Entfesselung des Öffentlichen Dienstes", meint sie wohl im Zusammenhang mit dem Lehrerdienstrecht den Abbau tausender Lehrerstellen allein im BMHS-Bereich. "Die geplante Erhöhung der reinen Unterrichtszeit von mehr als 30 Stunden monatlich ist weder heute noch morgen für eine Gewerkschaft akzeptabel und führt allein im berufsbildenden höheren Schulwesen zum Abbau von ca. 6.000 Lehrerarbeitsplätzen", so Rainer.

Ja, es ist einzig "eine Frage des Wollens und des Bewegens" und beides ist auf DG-Seite nicht erkennbar. Bis heute wurde die bereits vor einem Jahr von BM Schmied angekündigte Einarbeitung des Supportpersonals in den Gesetzesentwurf nicht vorgelegt. Die 26-seitige Gesetzesvorlage ist dermaßen mangelhaft, dass es besser wäre, diese zurückzuziehen, bis die grundlegenden Fragen "Arbeitsbelastung und Unterstützungspersonal" außer Streit gestellt werden können.

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Prof. MMag. Jürgen Rainer
Vorsitzender BMHS-Gewerkschaft
Tel.: 0664-4981430

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