FP-Jell-Wiesinger: EKZ Breitenfurter Straße wäre Tod für kleine Geschäfte

Rot-grüne Stadtplanung am Zerstörungstrip

Wien (OTS/fpd) - Heftige Kritik übt die Bezirksvorsteher-Stellvertreterin der FPÖ-Liesing Gabriele Jell-Wiesinger am geplanten Einkaufszentrum mit knapp 20.000 m2 Verkaufsfläche auf den Unilever-Gründen im 23. Bezirk. "Mit solchen Mega-Projekten geht das Geschäftssterben in der Breitenfurter Straße und im Zentrum von Atzgersdorf munter weiter", warnt die Mandatarin. Schon jetzt sorgen leerstehende Geschäfte, Wett- und Billigshops für ein Schmuddelflair auf der Breitenfurter Straße oberhalb des Laaer Spitzes.

Durch das geplante Fachmarktzentrum wird der Druck auf die Kleingewerbetreibenden weiter erhöht. Eingeklemmt zwischen dem Einkaufszentrum Riverside beim Liesinger Platz, der Mall im Wohnpark Alt Erlaa und dem nun geplanten Shoppingtempel werden zahlreiche Geschäfte zusperren müssen. Daran werde auch die geplante Belebung des Atzgersdorfer Kirchenplatzes nichts ändern.

Derart sorglos geht Rot-Grün mit dem Rückgrat der Nahversorgung also um. Dabei denkt Jell-Wiesinger nicht ausschließlich an Lebensmittel, sondern natürlich auch an die anderen Dinge des täglichen Bedarfs, die von Putzerei, Schuster, Optiker, Drogerie usw. angeboten bzw. abgedeckt werden.

"Ich werde das Gefühl nicht los, dass SPÖ und Grüne den großen Ketten ein sicheres Auskommen garantieren wollen und dafür den kleinen Geschäften bewusst das Wasser abgraben", meint Jell-Wiesinger und fordert den Stopp des rot-grünen Monster-Prpjekts. (Schluss)otni

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