FPK-Leyroutz ortet enormes Gefahrenpotential in Kärntens Gesundheitswesen

Klagenfurt (OTS) - Die Kärntner Freiheitlichen stehen zu den Zielen der Gesundheitscharta sowie der heute zur Kenntnis genommenen Vereinbarungen (Artikel 15a-Vereinbarungen), orten jedoch auf dem Weg diese auch zu erreichen, ein enormes Gefahrenpotential, machte heute der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten aufmerksam. "An der geplanten Umsetzung gibt es bereits von Seiten des Bundesrechnungshofes harsche Kritik und wir vermissen von Seiten der Gesundheitsreferentin Beate Prettner, jegliche Pläne, wie diese Ziele ohne Qualitätsverlust für die Patienten erreicht werden sollen. Es ist irritierend, dass Prettner trotz der heutigen Beschlussfassung im Kärntner Landtag nicht einmal in groben Ansätzen eine Strategie erkennen lässt, wie diese Vereinbarungen in Kärnten konkret vollzogen werden sollen. Alles abzunicken wie dies die SPÖ derzeit pflegt, wird zu wenig sein. Eine weitere Bürokratisierung und Zentralisierung des Systems sowie eine Leistungsrationierung durch den eingezogenen Kostendeckel sind zu befürchten ", warnt Leyroutz, der mit seiner Fraktion heute auch eine schriftliche Anfrage an Prettner zu dieser Causa eingebracht hat.

Besonders hinterfragenswert sei in diesem Zusammenhang auch die Tatsache, dass die SPÖ - wie die letzten Besetzungen der Mitglieder der Kärntner Gesundheitsplattform beweisen - den Gesundheitsbereich vollkommen vereinnahmt. So sind alle Mitglieder in diesem Gremium der SPÖ zuzuordnen. "Der neue Stil, den die Sozialdemokraten unter LH Kaiser pflegen ist eine Machtdemonstration der Extraklasse. Sollte in den sozialdemokratischen Reihen nicht Verantwortungsbewusstsein und Fairness einkehren und uns die Einbindung in wesentliche Entscheidungsprozesse im Gesundheitsbereich weiterhin verwehrt werden, so werden wir natürlich auch die Außerstreitstellung des Gesundheitsbereiches, die wir in der Gesundheitscharta festgeschrieben haben, neu zu bewerten haben", kündigt Leyroutz abschließend an.

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