Karlheinz Töchterle: Bildung, Wissenschaft und Forschung sind ideale Bindemittel für die Donauregion

Wissenschafts- und Forschungsminister bei der "Donauraum-Minister/innenkonferenz" in Bratislava - Nachwuchsförderpreis des "Danubius Awards" ins Leben gerufen

Wien (OTS) - "Bildung, Wissenschaft und Forschung sind ideale Bindemittel für die Donauregion", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle bei der heutigen "Donauraum-Minister/innenkonferenz" in Bratislava, an der u.a. auch Rektor Dr. Martin Gerzabek, Vizepräsident der Donaurektorenkonferenz, teilnimmt. "Die geografische Lage an der Donau, die unsere Länder als Lebensader verbindet, war seit jeher ein idealer Nährboden für die Zusammenarbeit, die nicht vor nationalen Grenzen halt macht", so Töchterle. Die intensiven Handelsbeziehungen in der Region seien "ein deutlicher Beweis" dafür, ebenso die "sich dynamisch entwickelnde Mobilität und die Vielfalt an Kooperationen in Wissenschaft und Forschung".

Um Kooperationen im Donauraum zu intensivieren, wurde 2011 vom Wissenschafts- und Forschungsministerium gemeinsam mit dem Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) der "Danubius Award" ins Leben gerufen. Vergangenen Dienstag wurde er von Minister Töchterle und IDM-Vorstand Dr. Erhard Busek an Prof. Miroslav Veskovic, Rektor der Universität Novi Sad und zweiter Ko-Vorsitzende des Prioritätsbereichs "Wissensgesellschaft" der EU-Donauraumstrategie, verliehen. Nächstes Jahr wird auch erstmals ein Nachwuchsförderpreis des "Danubius Awards" an 14 Wissenschaftler/innen des Donauraums verliehen, denn: "Junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler müssen den Donauraum langfristig mit Leben erfüllen. Wir müssen daher dafür sorgen, dass sich der Nachwuchs mit dem Thema beschäftigt", so Töchterle.

Als Beispiel für Kooperationen im Donauraum nannte Töchterle das von Österreich initiierte Mobilitätsprogramms CEEPUS (Central European Exchange Programme for University Studies), das 2012 ein Gütesiegel für die vorbildliche Umsetzung der Ziele der Donauraumstrategie verliehen bekommen hat. In den vergangenen 20 Jahren haben mehr als 24.000 Studierende und 14.000 Lehrende vom gezielten Austausch im Rahmen des Programms profitiert. Weiters verwies der Minister auf die "Salzburg Gruppe", die sich seit 2007 regelmäßig trifft und sich der verstärkten Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung, gerade auch im EU-Forschungsrahmenprogramm, widmet. Heuer treffen sich die Mitglieder der "Salzburg Gruppe" am 28. und 29. Juni erstmals in Tirol.

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