"Handy-Navigation" im Operationssaal

Patienten im Orthopädischen Spital Speising profitieren künftig von Smartphone-ähnlichen Navigationssensoren bei der Implantation von Knieprothesen. Ein Novum in ganz Europa.

Wien (OTS) - Bei vielen orthopädischen Operationen - zum Beispiel beim künstlichen Gelenkersatz - werden Computer-unterstützte Navigationssysteme verwendet: Diese erhöhen die Passgenauigkeit von Prothesen und tragen zur millimetergenauen Positionierung bei.

Bisher brauchte man dafür zusätzliche Kameras im Operationssaal und Sensoren, die mit extra Bohrungen im Knochen fixiert werden mussten. Die Vorteile der höheren Passgenauigkeit wurden dadurch teilweise wieder aufgehoben.

Anders verhält es sich mit einem neuartigen "iAssist-Navigationssystem", das jetzt erstmals im Orthopädischen Spital Speising in Wien bei Knieoperationen erprobt wird: Vier Sensor-Würfel werden im Kniebereich an den "Prothesenschnittschablonen" befestigt. Diese Würfel funktionieren wie Handys oder Tablet-Computer mit Neigungssensor: sie nehmen wahr, wenn sie im Raum bewegt werden und geben diese Information über einen Laptop weiter.

Der Operateur erhält dadurch beim Bewegen des Beines des Patienten exakte Daten über Winkel und Lage der so genannten "Schnittschablonen", und kann dadurch mit höherer Präzision das neue Gelenk einsetzen.

Höhere Genauigkeit

"Für den Patienten bedeutet der Einsatz dieser neuen mobilen Navi-Technologie eine weitere Verbesserung der Genauigkeit und somit mehr Sicherheit bei der Operation", sagt Univ.-Prof. Dr. Martin Dominkus, an dessen II. Orthopädischen Abteilung diese Innovation verwendet wird. Denn je genauer die Prothese implantiert wird, desto länger hält sie, und desto zufriedener sind die Patienten.
Das Orthopädische Spital Speising ist das erste Krankenhaus in Europa, in dem diese "Handy-Navigation" erprobt wird. "Mittelfristig könnte diese Technologie die bisherigen Navigationsmethoden ablösen", gibt sich Prof. Dominkus optimistisch.
Das Speisinger Krankenhaus ist als Spezialklinik immer wieder führend bei der Entwicklung und Erprobung neuer Technologien. Breit eingesetzt werden Neuerungen freilich nur, wenn wissenschaftlich erwiesen ist, dass sie den Patientinnen und Patienten die erhofften Vorteile bringen.

Vinzenz Gruppe: Medizin mit Qualität und Seele

Wir verbinden christliche Werte mit hoher medizinischer und pflegerischer Kompetenz sowie modernem, effizientem Management. Unsere Ordenskrankenhäuser, Pflegehäuser und Einrichtungen für Rehabilitation und Kur stehen allen Menschen offen - ohne Ansehen ihrer Konfession und ihrer sozialen Stellung. "Medizin mit Qualität und Seele" heißt dieses Prinzip in unserem Alltag.

Im Verbund der Vinzenz Gruppe werden die Krankenhäuser der Barmherzigen Schwestern Wien, Linz und Ried, das Orthopädische Spital Speising, das St. Josef-Krankenhaus, das Krankenhaus Göttlicher Heiland und das Herz-Jesu Krankenhaus (alle Wien) sowie die Pflegehäuser der Barmherzigen Schwestern Pflege GmbH in Wien und in Maria Anzbach geführt. Sie sind in rechtlich und wirtschaftlich selbständigen Betriebsgesellschaften organisiert. Die Beteiligungen an diesen Betriebsgesellschaften werden direkt oder indirekt von der Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH verwaltet.

Weiters zählen die HerzReha Bad Ischl, an der eine gemeinsame Beteiligung mit der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft besteht, sowie das Kur- und Erholungszentrum Marienkron zur Vinzenz Gruppe. Beide sind durch einen Betriebsführungsvertrag mit der Gruppe verbunden.

Das Recht der Patienten und Bewohner auf Zuwendung, Respekt und auf Handeln von Mensch zu Mensch steht in allen Häusern an oberster Stelle. Laufende Initiativen für mehr Qualität in den Spitälern, Pflegehäusern und Einrichtungen für Rehabilitation und Kur haben immer nur ein Ziel: Vorteile für unsere Patientinnen und Patienten. In ihren Häusern setzt die Vinzenz Gruppe auf ein einheitliches, effizientes Management. Das sichert die Mittel, um die Menschen auch weiterhin qualitätsvoll betreuen zu können.

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