"profil"-Umfrage: Österreicher bezweifeln rasche Reform des Wehrdienstes

Ab 2014 will Heeresminister Gerald Klug 60 Prozent der Rekruten nur im militärischen Bereich einsetzen

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Freitag erscheinenden Ausgabe berichtet, beurteilen die Österreicher die Pläne des neuen Verteidigungsministers Gerald Klug mehrheitlich skeptisch. Laut der im Auftrag von "profil" vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung durchgeführten Umfrage bezweifeln 62 Prozent der Befragten, dass Klug noch vor den Nationalratswahlen eine Reform des Wehrdienstes auf die Beine stellen kann.

In einem Interview in der gleichen Ausgabe von "profil" kündigt der SPÖ-Politiker an, die Systemerhalter unter den Präsenzdienern bereits im Jahr 2014 stark zu vermindern. Die Zahl der Kellner wird im kommenden Herbst um zehn Prozent reduziert werden: "Derzeit gibt es unter den Präsenzdienern 60 Prozent Systemerhalter, also etwa Köche, Kellner oder Fahrer, und nur 40 Prozent sind im militärischen Kerngeschäft eingesetzt. Künftig werden 60 Prozent unserer jungen Rekruten im militärischen Bereich eingesetzt sein", so Minister Klug, der auch das Sportangebot für Rekruten verbessern will.

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