Schittenhelm: Wahlfreiheit für Frauen ist oberstes Ziel

ÖVP-Frauensprecherin im Gleichbehandlungsausschuss

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Wir haben in dieser Legislaturperiode für die weitere Gleichstellung von Frauen viel erreicht, vieles bleibt aber noch immer zu tun. Als ÖVP-Frauensprecherin ist mir die Wahlfreiheit oberstes Anliegen - die Frauen in Österreich sollen und müssen frei über ihr Leben bestimmen können, sagte ÖVP-Frauensprecherin Abg. Dorothea Schittenhelm heute, Dienstag, anlässlich der Sitzung des Gleichbehandlungsausschusses im Parlament.

Wahlfreiheit betreffe den Beruf genauso wie das Privat- und Familienleben, fuhr Schittenhelm fort. "Wichtig ist: ich will keinen Zwang. Frauen sollen selbst entscheiden können, ob sie Kinder wollen oder nicht, ob und wie lange sie arbeiten gehen, welche Art der Kinderbetreuung sie annehmen." Die ÖVP-Frauensprecherin steht klar für

  • Wahlfreiheit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf,
  • für eine Pflegekarenz und Pflegeteilzeit.

Im Sinne der Wahlfreiheit werden die ÖVP-Frauen auch ihre Arbeit im Parlament fortsetzen. Konkret gehe es darum, Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Vereinbarkeit zu erleichtern. Dazu gehöre für Schittenhelm:

  • bei jedem Kind sind vier Jahre pensionsbegründend anzurechnen,
  • Pflegeurlaubsanspruch ausbauen,
  • Frauenförderpläne,
  • Wiedereinstiegserleichterungen,
  • Einkommensschere weiter schließen.

Die Änderung des Gleichbehandlungsgesetzes, die heute auf der Tagesordnung der Ausschusssitzung steht, sieht Schittenhelm positiv. "Wir verkleinern damit die Kommissionen der Senate, was schnellere Entscheidungen bringt, und schließen ein Lücke im Paragraph 9 zur Entgeltangabepflicht in Wirtschaftsbereichen ohne Kollektivvertrag." Diese Änderung sei notwendig und richtig, auch wenn die Opposition immer noch auf der Ausweitung der Diskriminierungsmerkmale außerhalb der Arbeitswelt beharrt. "Dem können wir derzeit nicht zustimmen", betonte Schittenhelm. "Eine diesbezügliche EU-Richtlinie liegt auf Eis. Die ÖVP betreibt sicherlich kein "Golden Plating". Daher wird es von uns keine Zustimmung zum Levelling-up außerhalb der Arbeitswelt geben", kündigte Schittenhelm an.
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