SP-Ekkamp: Windpark von Wien Energie in Ungarn macht Gewinne

Wien (OTS/SPW-K) - "FP-Kappel zeigt in ihrer Aussendung zum Windpark der Wien Energie in Ungarn zum wiederholten Mal, dass wirtschaftliches Verständnis fehlt. Der Wien Energie-Windpark an der österreichisch/ungarischen Grenze wurde 2006 gebaut, macht Gewinne und ist wirtschaftlich erfolgreich", betont der Vorsitzende des Stadtwerke-Ausschusses, SPÖ-Gemeinderat Franz Ekkamp. Daher werde der größte Energiedienstleister Österreichs seine Energieerzeugung aus Sonne, Wind und Wasser in den nächsten Jahren weiter verstärken. Bis 2030 plane die Wien Energie einen Anteil von 50 Prozent aus erneuerbaren Quellen in seiner Energieerzeugung. Daher werde der größte Energiedienstleister Österreichs seine Energieerzeugung aus Sonne, Wind und Wasser in den nächsten Jahren weiter verstärken. Bis 2030 plane die Wien Energie einen Anteil von 50 Prozent aus erneuerbaren Quellen in seiner Energieerzeugung.

"Derzeit liegt der Anteil noch bei 16,5 Prozent. Das Kontrollamt hat die ungarische Tochtergesellschaft von Wien Energie auf deren wirtschaftliche Entwicklung und technischen Situation der Windkraftanlagen geprüft. Doch laut ungarischer Gesetzgebung müssen im Jahresabschluss sowohl unrealisierte Gewinne und Verluste als auch realisierte Gewinne und Verluste in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen werden. Nach österreichischem Gesetz (UGB) dürfen nur realisierte Gewinne und Verluste ausgewiesen werden. Da aber der Abschluss immer in der lokalen Gesetzgebung erstellt werden muss, wurden alle Gewinne und Verluste berücksichtigt", weist Ekkamp die Vorwürfe von FP-Kappel zurück. Auch die Anpassung der Abschreibungsdauer bei den Windkraftanlagen sei einfach eine Anpassung an die technisch zu erwartende Lebensdauer - entsprechend den betrieblichen Erfahrungen mit solchen Anlagen - gewesen.

Bezugnehmend auf das Wasserspeicherkraftwerk Pfaffenboden in Molln hält Ekkamp fest: "Hier gibt es keinerlei Straf- oder Pönalezahlungen". Grundsätzlich könne eine Gesamtbeurteilung der langfristigen Investitionsentscheidung für die erneuerbare Energie jedoch - das zeigte auch die Einschau des Kontrollamts - erst nach einer längeren Projektlaufzeit erfolgen.

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