Öllinger fordert Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige

Grüne: Pflegefonds braucht mehr Steuerungskompetenz

Wien (OTS) - "Die Sicherstellung der Finanzierung von Pflege- und Betreuungsleistungen bis 2016 durch den Pflegefonds ist wichtig und positiv. Allerdings hat der Pflegefonds bisher leider noch nicht zu der erhofften Vereinheitlichung des Pflege- und Betreuungsangebots geführt", meint Karl Öllinger, Sozialsprecher der Grünen. Je nach Bundesland gebe es immer noch unterschiedliche Schwerpunkte und Finanzierungssysteme. Von einem bundesweit einheitlichen Ausbau der Pflege könne leider immer noch keine Rede sein. "Wir brauchen bundeseinheitliche Leistungen, die transparent und nachvollziehbar sind und sich an erster Linie an den Bedürfnissen der Menschen orientieren. Auch der Ausbau von Unterstützungsangeboten für pflegende Angehörige sollte aus dem Pflegefonds bezahlt werden", fordert Karl Öllinger.

Die Vergleichbarkeit des Ausbaus der Pflege- und Betreuungsdienstleistungen in Österreich sei nur sehr schwer möglich. Es fehlten immer noch einheitliche Grundlagen zur Erfassung des bestehenden Angebots an Pflegeleistungen und als Grundlage für Bedarfs- und Entwicklungspläne. "Obwohl alle Menschen in Österreich die gleiche Steuerleistung erbringen, gibt es zwischen den Bundesländern nach wie vor große Unterschiede bei den Pflege- und Betreuungsangeboten. Doch nicht nur beim Angebot auch bei der Finanzierung kann von Einheitlichkeit keine Rede sein. Es ist nicht in Ordnung, dass der Pflege-Regress in der Steiermark trotz der Gelder aus dem Pflegefonds immer noch nicht abgeschafft wurde", kritisiert Öllinger.

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