BZÖ-Haubner: Öffentliche Unterstützung für Kinderhospiz überfällig

Wien (OTS) - "Es ist erfreulich, dass nach dem jahrelangen Druck der Opposition SPÖ-Sozialminister Hundstorfer erstmals dazu bereit ist, den Kindeshospizeinrichtungen öffentliche Unterstützung zu gewähren. BZÖ, FPÖ und Grüne haben massiv für dieses Anliegen gekämpft und gemeinsame Anträge eingebracht, die von den Regierungsparteien abgelehnt wurden. Jetzt lässt man diesen bisher nur durch private Spenden finanzierten Einrichtungen, in denen Kindern in ihren schwersten Stunden qualitätsvoll umsorgt und liebevoll betreut werden, endlich Zuschüsse zukommen", so BZÖ-Sozialsprecherin Abg. Ursula Haubner zum vereinbarten Zweckzuschuss im Rahmen des Pflegefondsgesetzes.

Dieses jetzige Einlenken der Regierung sei aber auch beispielhaft für das Versagen von SPÖ-Gesundheitsminister Stöger. "Stöger hat es nicht einmal ansatzweise zustande gebracht, die Kinderhospizeinrichtungen im Gesundheitssystem zu verankern. Es ist ein Armutszeugnis für den Gesundheitsminister, dass jetzt der Sozialminister einspringen musste", kritisiert Haubner.

"Es gibt sehr wenige solcher Einrichtungen und diese werden vorwiegend durch private Spenden finanziert. Bisher haben nur einige Bundesländer Förderungen gewährt. Viele Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich und kümmern sich aufopfernd um die Kinder und ihre Eltern. Es muss daher zukünftig in jedem Bundesland gleiche Bedingungen und eine gesicherte Finanzierung geben, unabhängig von den privaten Spenden", betont Haubner.

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