- 14.05.2013, 13:02:57
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Kadenbach: Bienen schützen statt Chemiekonzerne
SPÖ-Europaabgeordnete begrüßt klare Haltung des österreichischen Bundeskanzlers beim Verbot von Neonicotinoiden
Utl.: SPÖ-Europaabgeordnete begrüßt klare Haltung des
österreichischen Bundeskanzlers beim Verbot von
Neonicotinoiden =
Wien (OTS/SK) - Die SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach, Mitglied
im Ausschuss für Landwirtschaft und Lebensmittelsicherheit des
Europäischen Parlaments, begrüßt die klare Haltung von Bundeskanzler
Werner Faymann und seine Linie, im Sinne des Bienenschutzes ein
Totalverbot von Neonicotinoiden auszusprechen. "Die Studie der
europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit vom Dezember 2012
belegt die Gefahren für Bienen, aber auch Regenwürmer, Hummeln,
Käfer, Schmetterlinge und Ameisen sind gefährdet. Insbesondere
Pestizide, Antibiotika und Monokulturen sind hauptverantwortlich für
das Bienensterben. Ich freue mich, dass die bereits seit mehr als
einem Jahr am Tisch liegenden Forderungen des Europäischen Parlaments
endlich die entsprechende Rückendeckung und öffentliche Wahrnehmung
bekommen haben", sagt Kadenbach am Dienstag gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst. ****
Morgen, Mittwoch, stehen beim Agrarministerrat in Brüssel die Anträge
zu den Neonicotinoid-Verboten zur Abstimmung. Kadenbach: "Ich hoffe
auf eine Unterstützung von ÖVP-Minister Berlakovich im Sinne des
Umweltschutzes, der Artenvielfalt und auch der
Lebensmittelsicherheit. Bienen schützen muss Vorrang haben vor dem
Schutz der Chemiekonzerne, die mit enormen Summen Lobbyarbeit
betreiben und Werbeanzeigen in Bauernzeitungen schalten. Wir
Politikerinnen und Politiker haben aber die Aufgabe, im Interesse der
Bürgerinnen und Bürger Entscheidungen zu treffen, auch wenn das gegen
die Interessen von Chemiekonzernen geht." (Schluss) bj/mp
Rückfragehinweis: Mag. Markus Wolschlager, SPÖ-Delegation im
Europäischen Parlament, Tel.: +32 (484) 127 331, E-Mail:
markus.wolschlager@europarl.europa.eu
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