Hernals - Oberwiedenstraße wird als Einbahnstraße getestet

Lösungsvariante um Parkplätze zu legalisieren

Wien (OTS) - Für die nächsten zwei bis drei Wochen wird die Oberwiedenstraße von der Dornbacher Straße bis zur Wilhelminenstraße in Hernals testweise als Einbahn geführt. Der Bezirk probiert damit eine mögliche Lösungsvariante aus, mit der möglichst viele Parkplätze im Grätzel erhalten werden sollen. Zugleich ist aber auch mit zusätzlichen Umwegen für die Anrainerbevölkerung zu rechnen. Bezirksvorsteherin Ilse Pfeffer ersucht daher die AnrainerInnen aktiv ihre Meinung zu dieser Maßnahme kundzutun. Dies sei sowohl unter der Telefonnummer 01 4000 17111 oder per Mail an post@bv17.wien.gv.at möglich. Sollte die Anrainerbevölkerung die Einbahnlösung positiv beurteilen, könne diese auch fix eingeführt werden.

Gängige Praxis durch StVO nicht gedeckt

Anraineranzeigen führten vor einigen Wochen dazu, dass widerrechtlich geparkte Fahrzeuge von der Polizei abgestraft wurden. Die erlaubte Fahrbahnbreite lässt laut Straßenverkehrsordnung kein Parken auf beiden Seiten zu, obwohl dies in der Oberwiedenstraße seit Jahrzehnten gängige Praxis war. Auf der Suche nach legalen Lösungsalternativen testet der Bezirk nun die Variante einer Einbahnführung. Sämtliche Stellplätze könnten damit erhalten werden, allerdings mit dem Nachteil größerer Umwege für die AnwohnerInnen. Eine weitere Möglichkeit wäre, unter Beibehaltung des Begegnungsverkehrs, die erlaubten Stellplätze zu markieren und damit zu legalisieren. Damit würde aber die Hälfte der Parkplätze wegfallen. Bezirksvorsteherin Pfeffer ließ die Anrainerbevölkerung in einem Informationsschreiben wissen, dass sie für beide Varianten offen sei. Eine endgültige Entscheidung über die künftige Verkehrslösung soll noch im Mai 2013 unter Berücksichtigung der Bürgerrückmeldungen fallen. (Schluss) scm

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