- 14.05.2013, 12:46:35
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Polnische Straßenverwaltung GDDKiA zieht rechtswidrig Bankgarantie - ALPINE tritt vom Vertrag für polnische Autobahn A1 zurück
Trotz intensiven Bemühungen keine konstruktive Lösung mit Auftraggeber GDDKiA möglich
Utl.: Trotz intensiven Bemühungen keine konstruktive Lösung mit
Auftraggeber GDDKiA möglich =
Salzburg (OTS) - Die ALPINE Bau GmbH gab heute dem Auftraggeber, der
staatlichen Straßenverwaltung GDDKiA, den Vertragsrücktritt für das
Brückenbauwerk MA532 der polnischen Autobahn A1 bekannt. Das
statische Design der Schrägkabelbrücke gilt in internationalen
Expertenkreisen als höchst umstritten. ALPINE hatte in der
Vergangenheit dem Auftraggeber zahlreiche, von internationalen
Brückenbauspezialisten untermauerte, konstruktive Lösungsvorschläge
für eine professionelle und sichere Fertigstellung der
Schrägkabelbrücke MA532 vorgelegt. Auch Treffen zwischen der
Geschäftsführung von ALPINE und Vertretern der GDDKiA in Warschau -
das letzte erst vergangenen Freitag, den 10. Mai - verliefen ohne
Fortschritte in Richtung einer konstruktiven Lösung. Gestern, Montag
13. Mai, wurde unter Einbeziehung des international anerkannten
Brückenbauspezialisten Jan Biliszczuk den Vertretern der GDDKiA ein
weiterer Lösungsvorschlag unterbreitet. Offenbar als Reaktion darauf
beantragte die GDDKiA die Auszahlung einer von ALPINE gelegten
Bankgarantie in der Höhe von 12 Mio. Euro. ALPINE hat gegen dieses
rechtswidrige Vorgehen juristische Schritte eingeleitet.
"Wir haben uns intensiv für eine professionelle und konstruktive
Lösung eingesetzt, die aktuellen Schritte der GDDKiA können aber
nicht akzeptiert werden und entsprechen in keiner Weise unseren
Vorstellungen einer guten Partnerschaft - wir sind enttäuscht!", so
der CEO der ALPINE Holding, Arnold Schiefer. "Das Verhalten der
GDDKiA ist umso verwunderlicher, als damit den polnischen
Steuerzahlern der lang ersehnte Lückenschluss der internationalen
Autobahn A1 vorenthalten wird. Wir sind nicht mehr bereit, als
Bauunternehmen polnische Infrastruktur vorzufinanzieren und werden
die finanzielle Stabilität unseres Unternehmens mit allen Mitteln
verteidigen. Wir wollen nicht im Konkurs enden wie zahlreiche
polnische Bauunternehmen", erklärte CEO Schiefer.
Der Auftrag für das 18,3 Kilometer lange Autobahnteilstück der A1
zwischen Swierklany und Gorzyczki wurde 2010 erteilt, das Projekt
wurde bis auf die Brücke MA532 fertiggestellt und bereits durch die
GDDKiA abgenommen. ALPINE errichtet in Polen zwei weitere Projekte
für den Auftraggeber GDDKiA: die Schnellstraße S5 zwischen Posen und
Breslau und die Landstraße DK 16 im Nordosten Polens. Sollte es auch
bei diesen Projekten kein Bestreben seitens der GDDKiA geben,
konstruktive Problemlösungen zu finden, behält sich ALPINE weitere
Schritte vor, die ebenfalls einen kompletten Rückzug von den
Verträgen bedeuten können.
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