- 14.05.2013, 11:51:55
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ÖAAB: Wöginger begrüßt Pflegefondsreform
Pflegefond finanziert zukünftig Maßnahmen wie mobile und stationäre Kinderhospizbetreuung. Gesundheitsminister bei Kinderrehabilitation aber weiterhin säumig
Utl.: Pflegefond finanziert zukünftig Maßnahmen wie mobile und
stationäre Kinderhospizbetreuung. Gesundheitsminister bei
Kinderrehabilitation aber weiterhin säumig =
Wien (OTS) - "Wenn Kinder dem Tod näher sind als dem Leben, brauchen
sie unsere Hilfe dringlicher denn je. Es gibt zum Glück Einrichtungen
wie den 'Sterntalerhof' oder das mobile Kinderhospiz 'MOMO' von der
Caritas, die den Familien genau in solch schweren Zeiten helfen. Doch
müssen sich diese Einrichtungen meist ausschließlich mit
Spendengeldern finanzieren", so ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR August
Wöginger und betont: "Dort, wo die Schwächsten der Gesellschaft
betroffen sind, darf die öffentliche Hand nicht auslassen. Mit dem
heutigen Ministerratsbeschluss wurde die dringend notwendige
Pflegefondsreform auf den Weg gebracht. Zukünftig können sowohl
mobile als auch stationäre Kinderhospiz- und
Kinderpalliativbetreuungen über den Pflegefond abgerechnet werden.
Der Pflegefond erhält für die Jahre 2015 und 2016 zusätzlich 650
Millionen Euro. Damit ist die Finanzierung der Pflegeleistungen
nachhaltig gesichert. Diese Reform ist ein Segen für die betroffenen
Kinder und deren Familien und damit ein Meilenstein für die Familien-
und Sozialpolitik Österreichs."
Gesundheitsminister bei Kinderrehabilitation weiterhin säumig
"Bei dem Thema Kindergesundheit sind aber noch weitere Verbesserungen
notwendig. Für ein hochentwickeltes Land, wie Österreich, ist es
unwürdig, dass es für Erwachsene 65 Rehabilitationseinrichtungen
gibt, für Kinder und Jugendliche jedoch keine einzige. Dabei haben
wir Schätzungen zufolge einen Bedarf an Rehabilitationsplätzen für
Kinder von über 400 Betten", betont der ÖAAB-Generalsekretär.
"Kinder sollten in der oft langen Zeit der Rehabilitation nicht wie
Erwachsene behandelt werden. Kinder haben besondere Bedürfnisse und
Ansprüche, auf die wir achten müssen: bei der Ausbildung des
Personals, bei der Ausstattung der Einrichtung, bei der schulischen
Betreuung und beim Kontakt der Eltern zum Kind. All diese Punkte muss
man bei der Kinderrehabilitation bedenken. Wir fordern als ÖAAB seit
Jahren einen Auf- und Ausbau der Kinderrehabilitation in Österreich.
Hier ist der Herr Gesundheitsminister am Zug, hier gibt es akuten
Handlungsbedarf", so Wöginger abschließend.
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