Haubner zu Schieder: SPÖ arbeitet mit Phantasie-Zahlen

ÖGB-Forderungen belasten Wirtschaft mit über 10 Mrd. Euro - Mitarbeiter-Erfolgsbeteiligung: Schieder möge sich mit Darabos über Pseudo-Ausfallsumme einigen

Wien, 14. Mai 2013 (OTS) - "Ich habe noch keine einzige SPÖ-Maßnahme gesehen, die 'kostenneutral' wäre", amüsiert sich Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner über die jüngsten Wortmeldungen von SPÖ-Staatssekretär Schieder. "Die Einführung neuer Steuern und zusätzlicher Belastungen hat mit 'Kostenneutralität' nichts zu tun. Sogenannte 'Vermögenssteuern' führen NICHT zu mehr Gerechtigkeit. Im Gegenteil! Es sind die hart arbeitenden Menschen und Unternehmer, die diese rote Zeche teuer bezahlen müssen. Sie sind es, die das 10 Milliarden Euro Belastungs- und Arbeitsplatzvernichtungsprogramm des ÖGB am Ende des Tages finanzieren müssen", betont Haubner und rechnet vor: "Allein die drei ÖGB-Forderungen nach der 6. Urlaubswoche, dem Strafeuro pro Überstunde und eine durch Unternehmer finanzierte Fachkräftemilliarde belastet die Wirtschaft mit 2,2 Milliarden Euro! Was wir brauchen, sind sinnvolle Maßnahmen, die die Wirtschaft ankurbeln und Arbeitsplätze schaffen, OHNE die Betriebe, den Staat oder den Standort zu belasten", verdeutlicht Haubner. "Die große Herausforderung ist, Arbeit nicht nur zu plakatieren, sondern Arbeitsplätze zu schaffen. Nicht die Politik schafft Arbeitsplätze, sondern die österreichischen Unternehmer - genau jene, die SPÖ, AK und ÖGB mit ihren Steuer-Ideen ständig schwächen wollen." ****

Als "unverständlich" bezeichnet Haubner die anhaltende SPÖ-Haltung gegen die freiwillige Mitarbeiter-Erfolgsbeteiligung. "Die SPÖ blockiert damit nicht nur eine effiziente Maßnahme, die motiviert, Leistung belohnt und den Menschen die Möglichkeit gibt, am Erfolg ihres Unternehmens beteiligt zu sein, sondern operiert - wie gewohnt - mit haltlosen Phantasie-Zahlen. Während SPÖ-Bundesgeschäftsführer Darabos am Wochenende noch von Steuerausfällen in der Höhe von 3,5 Milliarden Euro sprach, versucht Schieder heute bereits mit 5 Milliarden Ausfällen Angst zu verbreiten", kritisiert Haubner und appelliert an die beiden SPÖ-Herren, dass sie sich doch besser über ihre "Pseudo-Ausfallsummen" absprechen mögen. "Hier zeigt sich einmal mehr - Schätzungen der SPÖ erinnern an ein Lottospiel. Ganz abgesehen davon, dass sogenannte 'Ausfälle' gar nicht berechnet werden können, da es sich bei der Erfolgsbeteiligung um ein Modell auf freiwilliger Basis handelt", betont Haubner, und abschließend: "Ich wünsche mir von der SPÖ einmal den gleichen Eifer, wenn es um wirkliche Reform-Ideen geht, wie beim Erfinden neuer Steuern und Phantasie-Zahlen."

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