AVISO: "Retraumatisierung im öffentlichen Interesse?"

Diskussion zu Medien und Opfern von Straftaten im Parlament

Wien (PK) - Opfer von Straftaten laufen immer wieder Gefahr, medial retraumatisiert zu werden. Demgegenüber steht der journalistische Anspruch, dem öffentlichen Interesse an Information durch eine umfassende Berichterstattung nachzukommen. Dieses Spannungsfeld zwischen Opferschutz und Aufdeckung ist das Thema einer Diskussionsveranstaltung, zu der Nationalratspräsidentin Barbara Prammer in Kooperation mit dem WEISSEN RING und der Vereinigung der ParlamentsredakteurInnen heute ab 16.00 Uhr ins Palais Epstein einlädt. Der Umgang der Medien mit Opfern von Straftaten wird von ExpertInnen ebenso reflektiert wie rechtliche Rahmenbedingungen und damit zusammenhängende psychologische Erkenntnisse.

Die Begrüßung übernimmt Parlamentsdirektor Harald Dossi, einleitende Worte spricht der Präsident des WEISSEN RINGES Udo Jesionek. Nach Fachreferaten vom ORF-Publikumsrat Roman Hummel, dem leitenden Staatsanwalt Fritz Zeder, der Vertreterin des WEISSEN RINGES bei Victim Support Europa Lyane Sautner sowie der Präsidentin des Berufsverbandes Österreichischer PsychologInnen Ulla Konrad gibt es eine Podiumsdiskussion mit Rechtsanwältin Maria Windhager, Falter-Chefredakteur Florian Klenk, NEWS-Redakteurin Martina Prewein und Wolfgang Höllrigl von der Tageszeitung "heute". Durch die Diskussion führt Peter Huemer. (Schluss) keg

HINWEIS: Fotos von dieser Fachveranstaltung finden Sie im Fotoalbum auf www.parlament.gv.at

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst / Parlamentskorrespondenz
Tel. +43 1 40110/2260
Mail: pk@parlament.gv.at
Web: http://www.parlament.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPA0001