Bürgermeister Schaden warnt vor SPÖ-Grünen-Stronach-Koalition

Wer regiert künftig in Salzburg? Der Salzburger Stadtchef spricht sich für VP-SP-Grünen-Koalition aus

Wien (OTS) - Wie werten Steidls SPÖ-
Parteifreunde das Offert an die Grünen? Für Salzburgs SPÖ-Bürgermeister Heinz Schaden ist es "in erster Linie der Versuch, zu verhindern, was sich abzeichnet - ein Bündnis Schwarz-Grün-Stronach. Es ist ein Gegenvorschlag, um die SPÖ im Spiel zu halten, weil wir Gefahr laufen, in der Opposition zu landen".

Dorthin will Schaden nicht mit seiner Partei, auch wenn Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos dazu geraten hat: "Das war ein nicht besonders kluger Zuruf. In der Opposition regenerieren verkommt oft zum Degenerieren." Was möchte Schaden? "Schwarz-Rot-Grün." Würden sich nur SPÖ und ÖVP erneut zusammen tun, "würde der Wählerwille missachtet. Beide haben schwer verloren; es muss daher eine Gruppe dabei sein, die Erfolg hatte. Das sind die Grünen."

Dennoch sollten diese nicht die Landeshauptfrau stellen, befindet Schaden im KURIER-Gespräch: "Man soll nicht krampfhaft die Nummer 3 zur Nummer 1 machen." Ebenso sollten die Schwarzen nicht außen vor gelassen werden: "Es ist ein hohes Risiko, gegen die ÖVP, die ja in den Gemeinden gut verankert ist, das Land zu regieren. Da würde ich mich nicht drübertrauen."

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