Diskussion über Bienensterben wird unehrlich geführt

Experten verstecken sich hinter dem Datenschutz

Wien (OTS) - In der Diskussion um den Einsatz von Pestiziden, die für das Bienensterben eine entscheidende Rolle spielen, stößt Team Stronach-Agrar-Experte Leo Steinbichler ein Aspekt besonders sauer auf. Nämlich die Rolle der Pflanzenbauexperten, Kontrollinstitute und Wissenschaftler, die den Einsatz dieser Mittel empfehlen bzw. zulassen. "Während die Bürokratie auf den Bauernhöfen immer unerträglicher wird und jede Fuhre Mist und Jauche aufgezeichnet werden muss, versteckt sich die chemische Industrie und die Umwelt und Agrarpolitik hinter dem Datenschutz bei der Anwendung dieser Chemiekeulen."

Zusätzlich fordert Steinbichler, dass die Behörden auch endlich feststellen, wie hoch der Importanteil bei Honig ist. Steinbichler:
"Experten sprechen von über 50 Prozent. Das ist ein Wahnsinn." Traurig findet der Team Stronach-Agrar-Experte zudem die Tatsache, dass in der ganzen Causa "Grünpolitiker" - die zwar die Bauern als Alleinverursacher beschuldigen - die Auswirkungen ihrer eigenen Politik völlig falsch einschätzen bzw. punkto Transparenz beim Einsatz dieser Chemie schweigen. Neben der Landwirtschaft werden diese Chemikalien nämlich von den ÖBB, der Westbahn, ASFINAG, Magistraten, Gemeinden und letztlich auch in vielen Hausgärten ausgebracht. Ebenso die Tatsache, dass durch die Errichtung von Biogasanlagen tausende Hektar wertvolles Dauergrünland in Maisflächen umgewandelt wurden, wird verschwiegen.

Rückfragen & Kontakt:

Team Stronach Österreich
Leo Steinbichler
+43664 530 90 70

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TSO0002