Lopatka: "Europa muss in Zukunftsinitiativen investieren"

Staatssekretär Reinhold Lopatka auf DARUM EUROPA Tour bei der A1 Telekom in Wien

Wien (OTS) - "Europa muss sich weiter konsolidieren aber auch gleichzeitig Wachstum fördern. Europa muss daher in Zukunftsinitiativen investieren, um nicht im Wettbewerb mit den USA, China oder Indien zurückzufallen. Zum Beispiel würde der Ausbau des Breitbandnetzes eine solche Investition in die Zukunft bedeuten", so Staatssekretär Reinhold Lopatka im Rahmen seiner DARUM EUROPA Tour bei der A1 Telekom in Wien, wo dieses Thema intensiv mit den MitarbeiterInnen diskutiert wurde. "Man muss sich allerdings auch vor Augen führen, dass die gesamte EU ein jährliches Budget von lediglich rund 125 Milliarden Euro für 27 Mitgliedstaaten, sämtliche Programme und Projekte zur Verfügung hat. Das ist weniger als Österreichs Bund, Länder und Gemeinden jährlich an Budget zur Verfügung haben. Es wäre ein Irrglaube, dass Europa die Mittel hat, um alle großen Herausforderungen unmittelbar zu lösen. Die Mitgliedstaaten tragen immer noch eine wichtige Eigenverantwortung, vor allem was den Abbau der Staatsschulden und die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit betrifft."

Der Staatssekretär diskutiert in Betrieben in ganz Österreich mit ArbeitnehmerInnen über ihre Fragen zu Europa und über die Vor- und Nachteile der EU.
"Tatsache ist, wir alle profitieren von den vier Freiheiten in der EU: freier Warenverkehr, freier Dienstleistungsverkehr, freier Kapitalverkehr und freier Personenverkehr. Die EU bringt auch mehr Konsumentenschutz. So ist zum Beispiel das Telefonieren mit dem Handy im EU Ausland um bis 60 Prozent billiger geworden", so der Staatssekretär. "Um unser einzigartiges europäisches Werte-, Gesundheits- und Sozial-Modell erhalten zu können, müssen wir wettbewerbsfähig bleiben, verantwortungsbewusst haushalten und unsere Hausaufgaben erfüllen", erklärte der Staatssekretär.

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