SPÖ-Bienenschutz-Enquete (2) - Weninger und Gartner fordern Bienenprogramm und rasches Neonic-Verbot

Weg von Monokulturen und Giften hin zu nachhaltiger Bioproduktion

Wien (OTS/SK) - Ein rasches Verbot von Neonicotinoiden und ein umfassendes Programm zur gesunden Entwicklung von Bienen fordern SPÖ-Umweltsprecher Hannes Weninger und der Dritte Präsident des NÖ-Landtags Franz Gartner heute, Montag, im Rahmen einer Fachenquete des SPÖ-Parlamentsklubs in Wien. "Die aktuelle Diskussion um das Bienensterben und das Verbot von Neonicotinoiden birgt eine große Chance für die österreichische Landwirtschaft und den Umweltschutz in sich. Jetzt müssen die Weichen für eine umwelt- und gesundheitsbewusste Landwirtschaft, für nachhaltige Produktionsweisen und gegen Monokulturen gestellt werden", betont Weninger gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Da kleine und mittlere bäuerliche Betriebe, die nicht auf Monokulturen setzten, auf einen Einsatz schädlicher Beizmittel weit weniger angewiesen sind, muss der Umstieg auf biologische Alternativen stärker gefördert werden als die große Agroindustrie", fordert Gartner. ****

Da die Problematik des Bienensterbens weit über die Verwendung von Neonicotinoiden hinausgeht, fordern die beiden niederösterreichischen SPÖ-Mandatare ein umfassendes Programm inklusive Monitoring und Förderung, um eine gesunde und nachhaltige Entwicklung der Bienen und anderer Bestäuberinsekten langfristig zu sichern. "Das Verbot der Neonics und ein Bienenprogramm müssen auf Bundes- und Länderebene rasch umgesetzt werden", so Weninger und Gartner. (Forts.) mb/rm/mp

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