Strache und Neubauer gratulieren der neuen Bewegung "Nuovo Trentino - Nuovo Tirolo" in Welschtirol zur gelungenen Parteigründung

Freiheitlich gesinnte Freundschaftspartei nun auch in Welschtirol (Trentino)

Wien (OTS) - "Ich gratuliere Renzo Martinelli und Marco Grossmann zu ihrem Mut, dem angestammten Parteienspektrum in Welschtirol (Trentino) eine tolle, freiheitlich gesinnte politische Alternative entgegenzusetzen", sagte heute der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache. Die neue politische Bewegung hat am 11. Mai 2013 in der Nähe von Trient im Besucherzentrum des Fliegermuseums ihren Gründungsparteitag in Anwesenheit von über 100 Interessenten, zahlreichen Medienvertretern und Gästen abgehalten.

In Vertretung des FPÖ-Bundesparteiobmannes nahm Südtirol-Sprecher NAbg. Werner Neubauer an der Veranstaltung teil, der auch Grußworte Straches überbrachte. Für die Freiheitlichen in Südtirol nahm der eben zum Ehrenobmann ernannte Landtagsabgeordnete Pius Leitner an der Gründungsfeier teil.

Für die im Oktober 2013 stattfindende Wahlauseinandersetzung, bei der Leitner als Spitzenkandidat der Freiheitlichen antreten wird, um die Macht der SVP endgültig zu brechen und damit endlich demokratiepolitische Verhältnisse in Südtirol zu schaffen, zeigte sich Leitner zuversichtlich, dass dieses Vorhaben auch in Welschtirol durch die neue Bürgerbewegung "Nuovo Trentino - Nuovo Tirolo" erreicht werden kann.

"Die Anwesenheit von zahlreichen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, wie dem Landes- bzw. Regionalrat Andreotti, dem Begründer und Mitglieder der Welschtiroler Schützenkompanien, dem Historiker Giorgio Conti und zahlreichen Jugendlichen aus den cimbrischen Sprachinseln sowie aus Sulzberg (Val di Sole) lassen die Hoffnung auf ein gutes Wahlergebnis im Oktober bei den Landtagswahlen keimen", so Strache.

In seiner Rede ging Neubauer auf die historischen Ereignisse seit der Abtrennung des Welschtirols im Jahre 1918 ein und brachte zum Ausdruck, dass die Freiheitliche Partei Österreichs die Menschen des Welschtirols nicht vergessen habe. Die Wiege zur Parteigründung sei durch einen Besuch vor zwei Jahren gelegt worden. Dabei sei augenscheinlich geworden, dass es viele Welschtiroler gebe, die sich mit dem politischen Angebot nicht mehr identifizieren können. Gemeinsam mit den Freiheitlichen in Südtirol sei es gelungen, großartige Persönlichkeiten zu finden, die freiheitliches Gedankengut nun auch in Welschtirol an die Menschen herantragen wollen.

"Auf großen Widerhall ist bei den Anwesenden die Möglichkeit zur Erlangung der doppelten Staatsbürgerschaft gestoßen", sagte Neubauer. Die FPÖ ist die einzige Partei, die diese Forderung auch auf Welschtirol ausdehnen will. Die Möglichkeit leitet sich von der Schutzfunktion ab, die sich aus dem Pariser Vertrag und der völkerrechtlich relevanten späteren Vertragspraxis ergibt. Demnach kann das Recht auf die doppelte Staatsbürgerschaft daher im von dort ableitbaren Umfang auch auf die Autonome Region Trentino-Südtirol und die Provinz Trient bezogen werden", so Neubauer abschließend, der den Vorstand von "Nuovo Trentino - Nuovo Tirolo" im Namen des Bundesparteiobmannes Heinz-Christian Strache zum kommenden Bundesparteitag einlud.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0005