Schülerunion: Schulautonome Tage sind wichtig für den persönlichen Lernerfolg

Ganztagsschule muss auf Freiwilligkeit beruhen

Wien (OTS) - "Die schulautonomen Tage sind für Schüler aus verschiedenen Gründen unersetzbar. Einerseits ist es für den Schüler notwendig auch Lernerfahrungen außerhalb des Schulgebäudes zu machen, andererseits stellen die schulautonomen Tage Pufferzeit in einer stressigen Phase des Schuljahres dar. Schularbeiten-Hochsaison und Matura bedeuten erhöhtes Lernaufkommen und erhöhten Bedarf nach zeitlichen Ressourcen. Die schulautonomen Tage sind wichtig für den persönlichen Lernerfolg", so Bundesschulsprecher Wagner zu IM ZENTRUM am Sonntag.

Daniel Perschy, Bundesobmann der Schülerunion, ergänzt: "Im Jahr 2009 wurde nach massiven Protesten der Schüler eine Einigung zwischen den Schulpartnern erzielt, mit der alle Beteiligten zufrieden sind. Wichtig ist aus heutiger Sicht, dass die schulautonomen Tage tatsächlich genützt werden um die Unterrichts- und Schulqualität am Standort zu steigern. Durch Konferenzen und Arbeitsgruppen soll das jeweilige Schulprofil erarbeitet werden und Maßnahmen zu den standortspezifische Problemen und Herausforderungen diskutiert werden."

Bezüglich der Betreuung an den freien Tagen und dem Lösungsvorschlag Ganztagsschule zeigt Wagner auf: "Eine Campus-Schule, in der sowohl persönliche Hobbies, als auch Lerninhalte des Lehrplans erarbeitet werden, ist in jedem Fall eine Vision der Zukunft. Hier legen wir jedoch Wert auf die Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der Schüler und ihrer Umwelt, sprich auf die Freiwilligkeit. Eine Schule soll die ideale Schule für all jene sein, die diese Schule besuchen. Um dies möglich zu machen, muss sie ein, auf die Lebenswelt der Schüler zugeschnittenes, Unterrichtskonzept bieten. Eine Ganztagsschule darf kein Muss für alle sein."

Die Schülerunion ist die größte Interessensvertretungsorganisation für Österreichs Schüler. Über 30000 Mitglieder vernetzen sich, um sich auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene für eine Verbesserung der Schule auf Basis der Schülerinteressen einzusetzen. Entsprechende Forderungen bringt die Schülerunion zusätzlich im Rahmen der Bundesschülervertretung (BSV) ein, in der sie in diesem Schuljahr 27 von 29 Mandaten hält.

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