Aviso: Landen Umweltverbrechen bald vor dem Internationalen Strafgerichtshof?

Anwältin Polly Higgins kämpft für ein Ökozid-Gesetz. Freda Meissner-Blau und Alexander Egit stellen Forderungen an die Umweltaußenpolitik der nächsten Bundesregierung.

Wien (OTS) - Polly Higgins, britische Prozessanwältin und Umweltaktivistin, präsentiert auf einer Pressekonferenz im Rahmen der ERDgespräche 2013 (www.erdgespraeche.net) ihren Vorschlag für ein weltweit gültiges Umweltschutzgesetz. Freda Meissner-Blau sieht im Ökozid-Gesetz die einzigartige Chance, vielen der umweltpolitischen Anliegen, für die sie sich seit Jahrzehnten einsetzt, endlich einen rechtlichen Rahmen zu geben. Sie und Greenpeace-Geschäftsführer Alexander Egit stellen Bedingungen an die Umweltaußenpolitik einer nächsten Bundesregierung.

Ökozid (engl. Ecocide) bezeichnet die Zerstörung von Ökosystemen durch menschliches Handeln (z.B. Ölförderung im Nigerdelta oder in der Arktis) und soll als fünftes Verbrechen gegen den Frieden beim Internationalen Strafgerichtshof einklagbar werden. Higgins hat dazu bereits einen Antrag bei den Vereinten Nationen eingereicht.

WANN: Mittwoch, 15. Mai 2013, 10 Uhr

WO: Hotel Lamee, Rotenturmstraße 15 (Ecke Lichtensteg), 1010 Wien

Ihre Gesprächspartner sind:

  • Polly Higgins, MA, Prozessanwältin (Barrister) und Umweltaktivistin
  • Freda Meissner-Blau, Mitgründerin der Grünen und Umweltaktivistin
  • Mag. Alexander Egit, Geschäftsführer Greenpeace Zentral- und Osteuropa

Moderation: Adam Pawloff, MA, Managing Director ERDgespräche

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