SoHo gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

"Unzählige Schwule und Lesben wurden ermordet, wir werden niemals vergessen"

Wien (OTS/SK) - Anfang Mai 1945 wurden die Gefangen im Konzentrationslager Mauthausen von den Amerikanischen Truppen befreit, mit der gestrigen Gedenkveranstaltung erinnerten wir uns an die Befreiung. Die Befreiungsfeier soll uns aber auch daran erinnern, dass rechte Tendenzen und Äußerungen von rechten Gruppierungen niemals unkommentiert hingenommen bzw. negiert werden dürfen. "Vergessen ist unmöglich. Hoffen wir, dass so was nicht mehr kommt", sagt Peter Traschkowitsch, Bundes- und Wiener Landesvorsitzender der SoHo (Sozialdemokratische Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersexuellen Organisation), gegenüber dem SPÖ Pressedienst. ****

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden Homosexuelle nicht nur im gesamten NS-Reich denunziert und verfolgt sondern auch in Konzentrationslager deportiert. Tausende homosexuelle Männer wurden während der NS-Zeit ermordet.

"Niemals vergessen. Erinnern und ein Mehr an Zivilcourage gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus, wie unzählige lesbische und schwule Opfer, das ist unsere Maxime", ergänzen Georg Djundja und Michael Leiblfinger.

"Bekämpfen wir daher gemeinsam Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie, Transphobie und zeigen wir 'den ewig Gestrigen' mit ihren rechten Rülpsern ihre Grenzen", betonen Peter Traschkowitsch, Georg Djundja und Michael Leiblfinger. (Schluss) sn/mp

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