FP-Raich: Blindenleitsysteme müssen Selbstverständlichkeit sein!

Rote Bezirksräte verhindern Hilfen für Sehbehinderte

Wien (OTS/fpd) - Empört zeigt sich die Fraktion der Freiheitlichen in Hernals über die Verhinderung eines Blindenleitsystems in der Palffygasse durch die Hernalser SP-Fraktion. Mit der Begründung, ein Blindenleitsystem wäre zu teuer, wurde der freiheitliche Antrag zur Verbesserung der Mobilität von sehbehinderten Menschen abgeschmettert. "Und das, obwohl der Einbau von Leitstreifen und Aufmerksamkeitsfeldern in den Gehsteig kein Hauseck kostet", versteht die Klubobfrau der FPÖ-Hernals Ulrike Raich nicht und hinterfragt, "aber für rostige Blumentröge und linke Denkmäler gibt es Geld."

Sehbehinderung ist weit verbreitet, besonders ältere Menschen sind davon betroffen. Sie sind auf Hilfen angewiesen, um selbständig mobil zu sein. Die nach ÖNORM V2102-1 genormten Blindenleitsysteme im Gehsteig helfen blinden und sehbehinderten Menschen, sich im öffentlichen Raum zu orientieren und sich sicher fort zu bewegen. "Ohne diese Systeme ist kein gleichberechtigter Alltag im Verkehrsgeschehen für sehbehinderte Menschen möglich", appelliert Raich an die rote Bezirksvorstehung und begründet, dass die Befriedigung vieler Grundbedürfnisse, wie die Erwerbstätigkeit, das Versorgen mit Gütern oder die Pflege sozialer Kontakte, Mobilität voraussetzt. Der möglichst ungehinderte Zugang zu Mobilität kann daher selbst als Grundbedürfnis betrachtet werden.

"Dass sich Rot-Grün weder auf Bezirks- noch auf Rathausebene für die Bedürfnisse dieser Menschen interessiert, bezeugte schon die Verhinderungstaktik rund um den barrierefreien Zugang zum Stationsgebäude der U6. Die neuerliche Ignoranz gegenüber Behinderten zeigt, wie leer die rot-grünen Worthülsen rund um ihr soziales Gewissen sind", schließt Raich. (Schluss) hn

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