MKV-Kukacka: Schon wieder linksextremistische Gewalt gegen Couleurstudenten

Auch katholischer Farbstudent wurde körperlich attackiert

Wien (OTS) - Offenbar verstärken sich in den letzten Jahren die gewalttätigen Überfälle und Angriffe linksradikaler Chaoten und Anarchisten auf Couleurstudenten und ihre Verbindungshäuser.

So kam es am späten Abend des 8. Mai 2013 im Anschluss an das "Fest der Freude" durch eine vom Heldenplatz kommende Gruppe linksradikaler Chaoten erneut zu einem massiven Angriff auf mehrere Passanten vor dem Haus in der Wiener Fuhrmanngasse 18, in dem unter anderem mehrere Burschenschaften - aber auch die nicht schlagende katholische farbentragende MKV-Verbindung Danubia Wien - ihre Verbindungslokale haben.

Dabei wurde auch ein Mitglied einer anderen katholischen MKV-Verbindung, das eine Veranstaltung der Danubia besuchen wollte, ins Gesicht geschlagen, sodass es schweres Nasenbluten erlitt. Der attackierte MKVer trug aber zu diesem Zeitpunkt weder Band noch Studentenmütze.

"Auch wenn dieser Angriff vermutlich Burschenschaftern gelten sollte, so stellen wir doch fest, dass im linken Untergrund und dessen Internetforen Aufrufe kursieren, die grundsätzlich zur politischen Agitation und zu Angriffen gegen jede Art von Korporation aufrufen", so MKV-Vorsitzender Mag. Helmut Kukacka. Es sei für den MKV unakzeptabel, dass Gewalt gegen Menschen anderer Gesinnung ausgeübt wird, egal welche Weltanschauung sie vertreten und gleichgültig, welchen Korporationen sie angehören.

"Die Anwendung von Gewalt in der politischen Auseinandersetzung wird von uns entschieden abgelehnt", sagt Kukacka. Sie müsse vielmehr konsequent mit allen Mitteln des Rechtsstaates bekämpft werden. Der MKV fordert von Polizei und Staatsanwaltschaft ein entschiedenes Vorgehen gegen diese Gruppen, denn dieser Vorfall ist kein Einzelfall. Erst vor einigen Monaten wurden Mitglieder der ÖCV-Verbindung Kürnberg ebenfalls auf offener Straße attackiert und angegriffen, aber auch Brandanschläge gegen Einrichtungen von Studentenverbindungen durchgeführt. "Aktuell sind Gerichtsverfahren und Ermittlungen noch am Laufen. Von entsprechenden Ergebnissen seitens der Staatsanwaltschaft ist bis jetzt nichts bekannt", appelliert Kukacka an Polizei und Staatsanwaltschaft wegen der wiederholten Vorfälle konsequente und rasche Ermittlungen durchzuführen.

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