Spindelegger in ÖSTERREICH: Dominik N. "katastrophal behandelt"

Finanzieller Beitrag zur Befreiung werde "geprüft". Aber: "Wäre unverantwortlich, ihn jetzt damit zu konfrontieren."

Wien (OTS) - Im Gespräch für die Sonntagausgabe der Tageszeitung ÖSTERREICH kündigt Außenminister Michael Spindelegger an, man überlege, die Jemen-Geisel Dominik N. an den Kosten für seine Befreiung zu beteiligen. Spindelegger wörtlich: "Wir werden prüfen, ob wir von ihm einen Beitrag verlangen können, denn natürlich sind hohe Kosten angelaufen."

Allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt, denn, so Spindelegger: "Es wäre unverantwortlich, ihn jetzt damit zu konfrontieren. Er wird eine lange psychologische Betreuung brauchen, denn, soweit wir das aus den ersten Befragungen wissen, ist er dort in Gefangenschaft katastrophal behandelt worden."

"Grundsätzlich", betont Spindelegger, gelte "natürlich, dass man nicht an Orte fährt, für die das Außenministerium eine Reisewarnung ausgegeben hat". Spindelegger sei über die gesamte Dauer der Entführung in die Verhandlungen eingebunden gewesen. "Zwei Tage davor habe ich dann erfahren, dass diese schrecklichen Monate ein Ende finden werden."

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