Schieder: "Mitarbeiterbeteiligungen großes Risiko für ArbeitnehmerInnen"

Finanzstaatssekretär begrüßt Aussagen von Bundesgeschäftsführer Darabos

Wien (OTS/SK) - "Mit einer Mitarbeiterbeteiligung gehen ArbeitnehmerInnen ein großes Risiko ein, gerade in wirtschaftlich nicht so guten Zeiten. Für mich ist klar, dass MitarbeiterInnen ein fixes Gehalt bekommen sollen, egal, ob das Management gut oder schlecht arbeitet", so Finanzstaatssekretär Andreas Schieder, der die heutigen Aussagen von SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos im Ö1-"Mittagsjournal" ausdrücklich begrüßt. Außerdem ist Schieder der Meinung, dass mit Beteiligungen an Unternehmen MitarbeiterInnen nur "Sand in die Augen gestreut" wird, sie seien kein Ersatz für ein Fixgehalt.****

Seitens der Europäischen Union wurden variable Vergütungen im Bankbereich sogar beschränkt. In Österreich wurde die begünstigte Besteuerung von Manager-Boni im Zuge der Konsolidierungspakete abgeschafft. Daher der Finanzstaatssekretär: "Ich sehe keinen Grund, MitarbeiterInnenbeteiligungen wieder einzuführen". Zudem wisse er nicht, woher die ÖVP 3,5 Mrd. Euro für dieses Paket nehmen möchte. "Das wäre ein weiteres unfinanzierbares Wahlzuckerl", so der Staatssekretär.

Und Schieder weiter: "Das ÖVP-Modell ist von gestern. Mitarbeiterbeteiligungen nützen nur wohlhabenden Menschen in der Bevölkerung, sie bringen weder Wachstum noch Beschäftigung. Das, was wir brauchen, sind Löhne, von denen man leben kann". (Schluss) kg

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