Cartellverband: "Neutralität obsolet"

ÖCV spricht sich bei Jahrestagung in Alpbach für "Vereinigte Staaten von Europa" aus.

Wien (OTS) - "Wir sind für Modelle, die in Richtung von 'Vereinigte Staaten von Europa' führen", sagt Ewald Salzger, Präsident der Österreichischen Cartellverbands (ÖCV). Der ÖCV hat heute, Samstag, eine entsprechende Resolution auf seiner Jahrestagung - der Cartellverbandsversammlung (CVV) - beschlossen. "Wir sehen enorme Chancen in einer solchen Neuverteilung der Kompetenzen innerhalb der Europäischen Union." Allerdings müssten die Bürger behutsam an eine solche weitere Integration herangeführt werden, so Salzger weiter. Ein weiterer Ausdruck der Ausrichtung des ÖCV war die Aufnahme der deklariert pro-europäischen Verbindung Europa-Kopernika im Rahmen der Jahrestagung.

Um am globalen Geschehen eine Stimme zu haben, benötigt Europa noch mehr Zusammenarbeit: "In diesem Sinne erkennen wir die 'immerwährende Neutralität' Österreichs nicht nur als obsolet, sondern schon jetzt durch die geltenden europäischen Verträge, denen Österreich beigetreten ist, als abgeschafft", sagt der Präsident des mit knapp 13.000 Mitgliedern größten Studenten- und Akademikerverbands des Landes.

CVV in Alpbach

Rund 150 Delegierte tagten von Donnerstag bis heute, Samstag, in Alpbach. Die Jahrestagung des Cartellverbands zog rund 400 Gäste in das "Europadorf". Während der Tagungen war auch Othmar Karas, Vizepräsident des Europäischen Parlaments, zu Gesprächen nach Alpbach gekommen. "Der ÖCV hat ein wegweisendes Thema für seine Jahrestagung gewählt. Die Resolution nennt die Dinge beim Namen. Wenn wir Europa eine Stimme in der Welt geben wollen, benötigen wir solch klare Entscheidungen", so Karas bei der CVV in Alpbach.

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