"profil" veröffentlicht US-Gerichtsdokumente zur Causa Bawag-Refco

Ex-Bawag-Manager Thomas Hackl 2009 zu 20 Millionen Dollar Schadenersatz verurteilt

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe auf Grundlage bisher unveröffentlichter US-Gerichtsakten berichtet, wurde der frühere Bawag-Banker und spätere Refco-Manager Thomas Hackl von einem New Yorker Zivilgericht 2009 in Abwesenheit zu einer Schadenersatzzahlung an Refco-Gläubiger in der Höhe von 20,285 Millionen Dollar verurteilt. Hackl -in den neunziger Jahren Leiter des Treasury der Bawag, zwischen 2002 und 2004 in Schlüsselpositionen bei Refco - war 2007 von einem Refco-Gläubigervertreter geklagt worden.

Laut der "profil" ebenfalls vorliegenden Klagsschrift soll Hackl Refco-Gründer Phillip Bennett zunächst als Bawag-Mitarbeiter, dann als Refco-Manager und schließlich als Berater bei der Verschleierung von Millionenverlusten geholfen und dafür Millionen an Provisionen erhalten zu haben. So soll Hackl ab dem Jahr 2000, also zu einer Zeit, da er noch in den Diensten der Bawag stand, fortlaufend Zahlungen von Bennett erhalten haben. Hackl war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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