RfW-Krenn: Die Flugticketabgabe ist ein Wettbewerbsnachteil für den heimischen Tourismus, sie muss ersatzlos gestrichen werden!

Das Minus bei den Passagierzahlen in den Ländern, besonders in Kärnten, sei dramatisch. Es brauche einen Schulterschluss der Tourismusverantwortlichen der Länder & der Wirtschaftskammern.

Wien (OTS) - "Die Daten sind alarmierend: Laut Austro Control verzeichnete der Flughafen Klagenfurt 2012 ein Minus von fast 13 Prozent bei den Landungen - ein enormer Schaden auch für die heimische Tourismuswirtschaft", so heute Matthias Krenn, RfW-Bundesobmann-Stellvertreter, RfW-Landesobmann Kärnten und Obmann-Stellvertreter der Sparte Tourismus. "Auch bei den Passagierzahlen setzte es ein Minus. Mitschuld an den Rückgängen, die ja nicht nur Klagenfurt, sondern auch andere Regionalflughäfen betreffen, ist die Flugticketabgabe. Sie muss ersatzlos gestrichen werden", so Krenn. Er fordert auch klare Worte der jeweiligen Tourismusverantwortlichen in den Landesregierungen, der Wirtschaftskammer in den Ländern und der WKÖ ein. "Es muss einen Schulterschluss aller Betroffenen gegenüber der Regierung geben", so Krenn.

Laut Daten der Statistik Austria für 2012 seien die Rückgänge bei den Passagieren für die Bundesländer - und hier vor allem für Kärnten -dramatisch: Die Passagierzahlen in Klagenfurt fielen um 25,5 Prozent auf 280.434 Passagiere. In Linz, Graz und Salzburg sei das Minus zwar einstellig, aber eines müsse klar sein: "Die Flugticketabgabe ist ein Nachteil im internationalen Wettbewerb, schadet der Attraktivität des Standortes und damit dem gesamten Tourismus, das heißt einer der Lebensadern der heimischen Wirtschaft", so Krenn. "Wien mag den Wettbewerbsnachteil durch die Ticketabgabe ja vielleicht noch irgendwie "verdauen" können, für die Tourismuswirtschaft in den Bundesländern ist sie schlichtweg eine Katastrophe, ganz zu schweigen von den Konsumenten", betont Krenn.

In den Niederlanden habe man die Ticketsteuer 2009 - nach nur einem Jahr - wegen der Umsatzeinbrüche wieder abgeschafft. "Vielleicht sollte SPÖVP, bevor man ans schnelle Abkassieren geht, zuerst durchrechnen, welche mittel- und langfristigen negativen Folgen die "Abzockerei" für Wirtschaft, Arbeitsplätze und damit für die Steuereinnahmen hat. Bei der Ticketabgabe geht die Rechnung jedenfalls nicht auf", so Krenn.

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