FPÖ-Mölzer: Mit Slowenien schreitet Euro-Kernschmelze voran

Das von Laibach beschlossene Sparpaket wird EU-Finanzhilfen nicht verhindern können - Nach deutscher Bundestagswahl im Herbst werden wir die bittere Wahrheit erfahren

Wien (OTS) - Ob das gestern von der slowenischen Regierung beschlossene Sparpaket ausreichen werde, um eine ESM-Rettungsaktion zu verhindern, sei fraglich, sagte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer. "Zwar sind die Anstrengungen Laibachs lobenswert, aber aufgrund der Steuererhöhungen besteht die Gefahr, dass die Konjunktur erst recht abgewürgt wird. Und ob die angekündigten Privatisierungen die erhofften Erlöse bringen, muss sich erst weisen", hielt Mölzer fest.

Daher sei davon auszugehen, so der freiheitliche EU-Mandatar, dass Slowenien das nächste Land sein werde, welches um Finanzhilfe ansucht. "Damit schreitet die Euro-Kernschmelze voran. Schließlich sind ja auch die Wirtschaftsdaten aus Frankreich, Spanien und Italien alles andere als beruhigend. Und Kroatien wurde bereits vor seinem EU-Beitritt von den internationalen Ratingagenturen auf Ramschniveau herabgestuft", erklärte Mölzer.

Außerdem wies der freiheitliche Europaparlamentarier darauf hin, dass die Beschwichtigungen der Hoch-Eurokratie bald ein Ende haben werden. "Im Herbst, nach den Bundestagswahlen in Deutschland, werden die Menschen die bittere Wahrheit erfahren. Und dann wird der Weg freigemacht werden für eine Schuldenunion, aus der es kein Entrinnen gibt", schloss Mölzer.

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