50 österreichische Firmen auf wichtigster Messe in Katar

Öl- und Gassektor sowie Vorbereitungen zur FIFA WM2022 bieten viele Chancen für österreichische Unternehmen in Katar

Wien (OTS/PWK298) - "Project Qatar" ist die wichtigste Bau- und Infrastrukturmesse in Katar und vereint das Who-Is-Who der katarischen Bau- und Infrastruktursektoren. Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) organisierte auf der "10. Project Qatar" diese Woche zum zehnten Mal in Folge einen Austrian Pavilion. "Damit hat Österreich an jeder Project Qatar von Anfang an teilgenommen und somit immer die Chance wahrgenommen, österreichische Firmen bei Ihren Marktanstrengungen in Katar zu unterstützen. Das Spektrum der Project Qatar deckt gut zwei Drittel des österreichischen Exportvolumens ab", berichtet Gerd Bommer, österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Doha.

Aussteller am Austrian Pavilion waren sowohl "Katar-Spezialisten", als auch neue Marktteilnehmer. Firmen wie Ecotherm, die z. B. die Warmwasseranlagen für das neue Sidra-Spital geliefert haben, oder Fritz Egger, Hilti, Unger Stahlbau oder Imeco haben bereits erfolgreich Lieferungen und Projekte in Katar abgewickelt. Demgegenüber gibt es drei Zivilingenieurbüros und andere Firmen, die Ihre Marktbemühungen intensivieren oder erstmalig in Katar aktiv werden. Neben dem Austrian Pavilion gab es noch die Firmen D&F, Innovations Unlimited (Alternativenergiefirmen wie Kioto, Ertex Solar, GreenOneTech, Sonnenkraft), Fronius, Tyrolit, und Omicron die diese Messe ebenso als Präsentations- und Netzwerkplattform verwendeten. Bommer: "Insgesamt waren 50 österreichische Firmen auf der Project Qatar 2013 vertreten, ein Zeichen dafür, welches Potenzial dieser Markt den Firmen bereits bietet bzw. für die Zukunft öffnet. Katar ist Pro-Kopf - auf die Gesamteinwohnerzahl - gerechnet bei den österreichischen Exporten bereits auf Augenhöhe mit Märkten wie Frankreich oder Großbritannien. Würde man nur auf die katarische Bevölkerung aufrechnen, so wären die Pro-Kopf-Exporte bereits bei zwei Drittel derer nach Deutschland!"

Der Bau- und Infrastruktursektor ist das stärkste Wirtschaftssegment außerhalb des Öl- und Gassektors Katars, welches Potenziale für österreichische Firmen eröffnet. So entwickelt Qatar Rail z. B. eine U-Bahn, ein Passagier- und Güterschienennetz, und im gesamten Land sind die baulichen Vorbereitungen für die FIFA WM2022 zu spüren. Die österreichischen Exporte nach Katar sind im Jahr 2012 um 32% auf den neuen Rekordstand von EUR 124 Mio. gestiegen. Der Markt nimmt den Großteil der österreichischen Exporte nach wie vor im Öl- und Gassektor sowie im Bereich Bau/Infrastruktur auf. Das Wirtschaftswachstum wird über die nächsten Jahre, so wie 2012, bei gut 6% liegen. (BS)

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Gerd Bommer
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