Elisabeth Spitzenberger ist FEMtech-Expertin des Monats Mai

Wien (OTS/BMVIT) - Um die Leistungen von Frauen und die Wichtigkeit von weiblicher Kreativität und der weiblichen Perspektive im Technologie- und Forschungsbereich sichtbar zu machen, wählt eine interdisziplinär besetzte, unabhängige Jury aus hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, der Wissenschaft und des Personalmanagements eine herausragende Expertin aus der FEMtech Expertinnendatenbank auf dem Gebiet der Forschung und Technologie zur "FEMtech-Expertin des Monats". Im Mai konnte die Verfahrenstechnikerin Elisabeth Spitzenberger die Jury von sich überzeugen. ****

Seit November 2008 ist die Linzerin Fachassistentin im Technischen Management der Energie AG Oberösterreich. In dieser Tätigkeit ist Spitzenberger verantwortlich für unterschiedliche Bereiche und Themen wie Energieeffizienz und CO2-Zertifikatehandel auf der Ebene von (EU-)Richtlinien und (Gesetzes-)Vorgaben. Daneben betreut sie sämtliche Aktivitäten ihres Unternehmens zu den 20-20-20-Zielen der Europäischen Union (20 Prozent weniger Treibhausgasemissionen, 20 Prozent Anteil an erneuerbaren Energien, 20 Prozent mehr Energieeffizienz in Relation zu 2005) und ist Projektverantwortliche für das Ideenmanagement im Konzernbereich Österreich.

Spitzenberger hat an der Montanuniversität Leoben "Verfahrenstechnik des Industriellen Umweltschutzes" studiert und im Anschluss an ihr Studium zwei Jahre am Chesterton Community College in England gearbeitet. Dort war sie verantwortlich für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Praktika und Versuchen für den wissenschaftlichen Unterricht.

Die Oberösterreicherin ist Mutter dreier Töchter und bemüht sich die verschiedenen Interessen ihrer Töchter in den Vordergrund zu stellen und diese bestmöglich bei ihrer Ausbildungswahl zu unterstützen. Sie selbst hat "völlig selbstverständlich" eine technische Studienrichtung gewählt, da sich diese am besten mit ihren Fähigkeiten und Interessen gedeckt hat. Spitzenberger ist der Meinung, dass Frauen durchaus ein Fachgebiet erobern sollen, einfach "weil sie gut darin sind" und der so gesteigerte Frauenanteil meist allen Beteiligten Vorteile bringt: "Naturwissenschaftlich-technische Berufe sind zwar historisch männerdominiert und beinhalten - aus meiner Sicht - unendlich spannende Themenbereiche, wobei viele davon von einer verstärkt weiblichen Herangehensweise, vor allem aber von gemischt besetzten Gruppen sehr profitieren könnten", so Spitzenberger.

Alle Informationen auf www.femtech.at

Mit der monatlichen Expertinnenwahl stellt das BMVIT seit März 2005 Frauen aus der FEMtech Expertinnendatenbank vor, die sich erfolgreich im Technologie- und Forschungsbereich etabliert haben. Das ausführliche Porträt der "FEMtech-Expertin des Monats" sowie zur FEMtech Expertinnendatenbank finden Sie auf www.femtech.at. (Schluss)

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