FPÖ-Obermayr: Gefärbte Oliven müssen EU-weit gekennzeichnet werden

Die Bezeichnung "schwarze Oliven" ist für gefärbte Früchte unzulässig

Wien (OTS) - "Nach Fleisch und Eiern kommen nun auch noch Oliven ins Fadenkreuz von Konsumentenschützern", konstatiert der freiheitliche EU-Abgeordnete Mag. Franz Obermayr. Zurecht kritisiert die Konsumenteninformation der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich die ungenügende Deklaration gefärbter Oliven. Unreife Früchte werden künstlich schwarz gemacht, um sich bei Ernte und Transport Vorteile, gegenüber dem aufwendigeren und damit teureren Transport ausgereifter Früchte, zu sichern. Mit Hilfe der Zusatzstoffe Eisen-II-Gluconat (E 579) und Eisen-II-Lactat (E 585) werden unreife oder halbreife Oliven behandelt. Im Lebensmittel selbst kommt es zu einer Oxidation und somit zu einer Verfärbung. Auch wenn die Substanzen als unbedenklich gelten, gehen solche Tricksereien eindeutig zu Lasten der Verbraucher. Ich fordere die Kommission daher auf, die ungenügende Deklaration gefärbter Oliven durch eine genaue Deklaration, im Interesse der Konsumenten, europaweit sicher zu stellen", so der freiheitliche EU-Abgeordnete.

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