Vollversammlung der AK Wien: Wohnen muss billiger werden - (5)

Wien (OTS) - Die privaten Mieten sind explodiert, die Bodenpreise schnalzen in die Höhe, und es wird zu wenig neu gebaut - das macht Wohnen teuer. Bis 2012 soll es 142.000 Menschen oder 69.000 Haushalte mehr in Wien geben. Wohnen muss billiger werden, verlangt die Vollversammlung der AK Wien klare Mietzins-Obergrenzen bei den privaten Mieten, mehr leistbare neue Mietwohnungen, die Wohnbauförderung und die Rückflüsse wieder zweckbinden.

Konkret fordert die Vollversammlung der Wiener Arbeiterkammer:

+ Mehr neue Mietwohnungen: In den nächsten Jahren müssen in Wien jährlich 10.000 Wohnungen neu gebaut werden, davon 8.000 geförderte pro Jahr. Das sind um 2.000 geförderte Wohnungen mehr als bisher. Dazu braucht es insgesamt ein Neubaubudget von rund 440 Millionen Euro.

+ Wohnbauförderung und Rückflüsse wieder zweckbinden: Die Zweckbindung der Wohnbauförderung muss wieder rasch eingeführt werden, wobei auch die Rückflüsse aus gewährten Wohnbaudarlehen ebenfalls wieder zweckgewidmet werden müssen.

+ Schaffung eines Baugebots für unbebaute Grundstücke: Unbebaute Grundstücke mit einer Baulandwidmung sollen nicht brach liegen, sondern tatsächlich bebaut werden. Passiert das nicht innerhalb einer bestimmten Frist, zum Beispiel drei Jahre, soll es wirksame Sanktionen geben.

+ Mietrechtsgesetz reformieren: klare Obergrenzen bei den privaten Mieten, die Zu- und Abschläge müssen klar gesetzlich geregelt werden.

+ Maklergebühr nur für Vermieter: Im Maklergesetz soll geregelt werden, dass nur der Erstauftraggeber - das ist eben in der Regel der Vermieter - gegenüber dem Makler provisionspflichtig ist.

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