FPÖ-Podgorschek: Massive Enteignung der Sparer verschlimmert sich weiter

Sinkende Zinsen bei steigenden Bankgebühren und höherer Inflation verringert Wert der Sparguthaben aller Bürger

Wien (OTS) - "Im Endeffekt kommt die Politik der Europäischen Zentralbank einer kalten Enteignung der Bürger gleich. Die Zinsen liegen weit unter dem Inflationsniveau und gleichzeitig steigen die Bankgebühren", kommentiert der freiheitliche Finanzsprecher NAbg. Elmar Podgorschek die Senkung des EZB Leitzinses von 0,75 % auf 0,5 %. Die Zinsen liegen damit deutlich unter der Inflationsrate von 2,3 % (Stand März 2013), eine weitere Zinssenkung ist nicht ausgeschlossen. Gleichzeitig ermöglichten die Niedrigzinsen eine billige Refinanzierung der Einzelstaaten, die vom Wertverlust der Sparguthaben ihrer Bürger massiv profitierten. "Außerdem ist dieses Modell - günstige Zinsen für Staatsanleihen auf Kosten der eigenen Bürger - kein Anreiz die längst überfälligen Strukturreformen in Österreich endlich in Angriff zu nehmen und damit das Budget nachhaltig und langfristig zu sanieren", so Podgorschek. Besonders scharfe Kritik äußert Podgorschek an Nationalbankgouverneur Ewald Nowotny, der dem Beschluss der EZB zur Zinssenkung mitgetragen habe und die Verluste der Sparer zynisch als "Nebenwirkung eines wichtigen Medikamentes" bezeichnet hatte.

Während die Bürger durch die niedrigen Zinsen bereits enorm belastet seien, erhöhten auch noch die Banken ihre Gebühren. Die Erste Bank erhöhte ihre Kontoführungsgebühren mit 1. April um 2,4 % erhöht, die Bank Austria folgt mit 1. Juli. "Nachdem die Banken sich auf Kosten der Steuerzahler saniert haben, zocken sie diese jetzt zum Dank ab. Sparen wird damit leider noch mehr zum Verlustgeschäft", so Podgorschek abschließend.

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