FPÖ-Stefan: 8. Mai ist für die FPÖ dem Gedenken an alle Kriegsopfer gewidmet

Auch heuer gedenkt die FPÖ am 8.Mai der vielen Toten, die überall auf der Welt im Schrecken von Kriegen umkamen

Wien (OTS) - "Der 8. Mai war der letzte Kriegstag in Österreich, seither hatten wir in Österreich das Glück, keinen Krieg mehr miterleben zu müssen", kommentierte der stellvertretende freiheitliche Bundesobmann NAbg. Mag. Harald Stefan das Gedenken an diesem denkwürdigen Tag.

Der 8. Mai war der letzte Tag eines schrecklichen Krieges, der ganz Europa überzogen und verwüstet hatte, und etwa 56 Millionen Tote forderte, zivile und militärische, durch Kriegshandlungen, in Konzentrationslagern, in Gefangenschaft, durch Bombenangriffe und im Zuge der Vertreibung. Deshalb sieht sich die FPÖ gefordert, aller dieser Toten und denen aller anderen Kriege zu gedenken, um die Schrecken des Krieges in Erinnerung zu behalten, damit nie mehr Österreicher in einem solchen umkommen müssen.

Denn man dürfe nicht vergessen, dass es seit 1945 mehr als 200 bewaffnete Konflikte - und diese auch in Europa - mit mindestens 25 Millionen Toten gegeben hat. Allein heuer sollen bereits 7.400 Menschen an den verschiedenen Kriegsschauplätzen Kampfhandlungen zum Opfer gefallen sein.

Mit Befriedigung stellt NAbg. Mag. Harald Stefan fest, dass das offizielle Österreich die Idee eines würdigen Gedenkens am 8.5. auf dem Heldenplatz übernommen hat und dort heuer erstmals ein Konzert der Wiener Symphoniker stattfinden wird. "Besonders würdig empfinde ich als Resereveoffizier die Mahnwache des Bundesheeres beim äußeren Burgtor" bekräftigte Stefan.

Schön wäre es, wenn auch an den anderen künftig abzuhaltenden Gedenkveranstaltungen das offizielle Österreich teilnehmen würde, und zwar am 15.5. beim Schloss Belvedere im Andenken an die Unterzeichnung des Staatsvertrages im Jahr 1955, unter Figls Motto "Österreich ist frei!", am 12.9 am Kahlenberg als Erinnerung an die Befreiung Wiens von der 2. Türkenbelagerung im Jahr 1683, am 26.10. am Schwarzenbergplatz zur Erinnerung der Verabschiedung der letzten Besatzungssoldaten im Jahr 1955 oder vor dem Parlament am 12.11. im Gedenken an die Ausrufung der Republik im Jahr 1918 und damit der Beendigung der Monarchie.

Die politischen Parteien haben daher die Pflicht, mit ihrem Denken nicht in der Geschichte verhaftet zu sein, sondern gegenwärtige Ereignisse zu beobachten und daraus Lehren für die Zukunft zu ziehen. Eine davon wäre, nicht die Augen vor den gegenwärtigen Konflikten zu verschließen, sondern alles zu tun, um das Leiden und Entsetzen, das jeder Krieg mit sich bringt, den Menschen künftig soweit als möglich zu ersparen. "Gleichzeitig müssen wir jener gedenken, deren Tod uns diese Erkenntnis vor Augen geführt hat", schloss Stefan.

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