FP-Jung: Gut gemeinte Mahnung an SP-Deutsch

Gegenwartsprobleme lösen statt Antifakeule schwingen

Wien (OTS/fpd) - "Ja, ich habe am 8. Mai vor zwei Jahren die Rede zum Totengedenken gehalten und ich denke nicht daran, auch nur ein Wort zurückzunehmen. Meine Aussagen kann jeder gerne im Internet nachlesen", stellt der Wiener Gemeinderat, LAbg. Mag. Wolfgang Jung zu den verbalen Entgleisungen des SPÖ-Politruks Deutsch fest. Bei dieser jährlichen Veranstaltung wurde im Gegensatz zu bewusst falschen Behauptungen der Linken niemals der Untergang des NS-Systems betrauert, sondern mit Respekt und Erinnerung an das tragische Schicksal der Gefallenen beider Weltkriege gedacht.

"Dabei sehe ich mich in einer Linie mit den Worten des französischen Präsidenten De Gaulle auf einem deutschen Soldatenfriedhof, genauso wie mit vielen österreichischen Politikern der 2. Republik, wie dem Bundeskanzler Gorbach oder dem SPÖ-Verteidigungsminister Rösch. Wir können gerne eine Diskussion darüber führen", sagt Jung.

Die SPÖ vergisst immer wieder, dass auch ihre Verteidigungsminister, abgesehen vom de facto abgewählten Darabos und der gegenwärtigen Überbrückungslösung, diese Gedenken respektiert haben und das Bundesheer immer wieder Ehrenposten an das Grab des Fliegermajors Nowotny stellte.

Diese Veranstaltungen waren, im Respekt vor den Opfern, immer still. Laut waren nur die krakeelenden Linken am Heldenplatz, die Steine-und Brandflaschenwerfer seit 2002. Von ihnen distanziert sich die SPÖ aber ebenso wenig wie von ihrer Jugend, die vor dem Rathaus ungehindert dazu aufrief, den FP-Obmann zu lynchen.

Immer wenn die SPÖ in Wien ins Schleudern kommt (Skandale im Wohnbaubereich, Missbrauch bei Dienstautos, Probleme mit dem Koalitionspartner,...), wird verzweifelt auf die "schwarz-blaue Bundesregierung" abgelenkt. Und wenn das nicht zieht, wird eine Phase unserer Geschichte aufgewärmt die, außer einigen (erfreulich wenigen) um Herrn Küssel hauptsächlich den SPÖ-Abgeordneten Deutsch und einige Grüne beschäftigt. Er übersieht nämlich, dass die Österreicher heute ganz andere Probleme haben, nämlich die besonders in Wien explodierende Arbeitslosigkeit, die für die Jugend nicht mehr leistbaren Mieten (der größte "Hausherr" ist die rote Stadtregierung) und die vom Bundeskanzler für die EU-Pleitestaaten versenkten Milliarden, die uns im Budget fehlen.

"Zur Lösung dieser wirklichen Probleme unseres Landes würde man allerdings Gehirnschmalz und Kreativität brauchen. Da ist das Schwingen der Faschokeule eben leichter", schließt Jung. (Schluss) hn

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