ÖAAB-Tamandl: Genossen verteidigen FSG-Jubelblatt mit Zähnen und Klauen.

Erneut stimmt die FSG gegen die Öffnung der Mitgliederzeitung für alle Fraktionen

Wien (OTS) - "Ich kann es nur noch Demokratur nennen, was sich die FSG bei jedem Antrag betreffend der Mitgliederzeitschrift der Arbeiterkammer "AK Für Sie" leistet" zeigt sich Gabriele Tamandl, ÖAAB-FCG Fraktionsvorsitzende in der Wiener Arbeiterkammer erbost.

"Es kann nicht angehen, dass eine Zeitung, welche durch die Mitgliedsbeiträger aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer finanziert wird, derartig durch die Mehrheitsfraktion vereinnahmt wird. Die Meinung der FSG wird als Faktum dargestellt, gerade so als gäbe es keinen Widerspruch, doch nichts ist weiter von der Wahrheit entfernt", so Tamandl weiters.

"In der heutigen Sitzung wurde ein vollkommen legitimer Antrag, dessen Ziel nichts anderes war, als allen in der Kammer vertretenen Fraktionen die Möglichkeit zu geben sich den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern vor der bevorstehenden Arbeiterkammerwahl vorzustellen, erneut blindlings niedergestimmt. Genauso erging es allen Versuchen in der Vergangenheit. Ich frage mich wie sich ein derartiges Verhalten für eine Mitgliederzeitung rechtfertigen lässt, die de facto nichts anderes ist als ein Parteiorgan, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bewusst darüber hinwegtäuscht, dass es auch andere Ansichten innerhalb der Arbeiterkammer gibt" fasst Tamandl die Situation zusammen.

"Ich fordere daher erneut eine Öffnung von "AK Für Sie", so dass sie die demokratisch gewählten Fraktionen und ihre Meinungen entsprechend ihrem Anspruch als Mitgliederzeitung abbildet. Ansonsten soll die FSG aufhören den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Sand in die Augen zu streuen und die Zeitung in "FSG Für Sie" umbenennen", so Tamandl abschließend.

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