Erste Papstreise im Juli nach Brasilien mit dichtem Programm

Visite von 22. bis 29. Juli sieht 16 Ansprachen vor

Vatikanstadt-Brasilia, 07.05.13 (KAP) Die erste Auslandsreise von Papst Franziskus führt von 22. bis 29. Juli ins größte katholische Land der Welt, Brasilien. Der Vatikan veröffentlichte am Dientag das offizielle Programm. Es ist überaus dicht und sieht insgesamt 16 Ansprachen vor, davon allein fünf am Sonntag, 28. Juli.

Der Papst startet am 22. Juli und besucht zunächst Aparecida, das größte Marienheiligtum Südamerikas. Dort hatte im April/Mai 2007 die von Benedikt XVI. eröffnete Generalversammlung der Bischöfe aus Lateinamerika stattgefunden. Als Erzbischof von Buenos Aires hatte der heutige Papst damals zu jenen Bischöfen gezählt, die das Abschlussdokument entwarfen. Es hebt die vorrangige Option der Kirche für die Armen und die kontinentale Evangelisierungsmission hervor.

Die vier Tage von 25. bis 28. Juli sind für das Großevent des katholischen "Weltjugendtags" (WJT; Jornada Mundial da Juventude/JMJ) vorgesehen. Programmpunkte sind u.a. auch ein Besuch des von Ordensleuten geführten "Hospital Sao Francisco de Assis" für Drogenkranke ebenso wie eine Visite in einer Favela (Armenviertel), wo der Papst am Fußballplatz zu den Bewohnern sprechen will. Am 25. Juli soll Franziskus am Strand der Copacabana die geschätzten 1,5 Millionen WJT-Teilnehmer - darunter auch eine Gruppe aus Österreich mit Kardinal Christoph Schönborn an der Spitze - begrüßen.

Am Samstag, 27. Juli, trifft Franziskus im Stadttheater von Rio mit Politikern zusammen. Danach ist eine Begegnung mit brasilianischen Kardinälen und Bischöfen geplant.

Am 28. Juli soll Franziskus die Abschlussmesse auf einem 3,5 Millionen Quadratmeter großen Feld in Guaratiba im äußersten Westen der Stadt zelebrieren. Am Vorabend wird er an gleicher Stelle zu einer Gebetsveranstaltung erwartet. Nach monatelanger Suche hatte man sich im Vorjahr für diesen nicht zentral gelegenen Veranstaltungsort entschieden. Die dort geschaffene Infrastruktur gibt die Möglichkeit, ein Millionenpublikum aufzunehmen. Platz sei für bis zu vier Millionen Teilnehmer, so Rios Bürgermeister Eduardo Paes kürzlich.

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